VLN - PB-Per4mance: Knapp am Podium vorbei

Gepokert und verloren

PB-Per4mance hat gepokert und verloren: Wenige Meter vor der Ziellinie ging der Kraftstoff aus, Platz vier war damit verloren.

Motorsport-Magazin.com - Was für ein Finale, was für ein Pech beim vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring: Bis in die letzte Runde hinein kämpft PB-Per4mance um einen Podiumsrang in der Opel Astra-Klasse, doch dann geht 500 Meter vor dem Ziel der Kraftstoff aus. "Wir haben gepokert und leider knapp verloren", ärgerte sich Team-Manager Ullrich Neuser. "Mit der Leistung des gesamten Teams und allen Fahrern können wir heute dennoch sehr zufrieden sein. Es ist unterm Strich unser bestes Saisonergebnis."

Bonk und Greb wurden Sechste - Foto: Patrick Funk

Wie gewohnt, setzt PB-Per4mance drei Opel Astra OPC in der gleichnamigen Klasse ein. Die Speerspitze bilden einmal mehr die drei Finnen Jari Nuoramo, Heikki Liiri und Juha Hannonen. Mit einer Zeit von 9:29.519 Minuten wird im Qualifying nicht nur erstmals die 9:30er-Marke unterboten, sondern im Feld der 19 Teams bedeutet dieses Startplatz vier.

Während der vier Stunden Renndistanz hält sich das Trio immer in der Spitzengruppe auf. Zum großen Showdown kommt es kurz vor Schluss. Heikki Liiri liegt zu Beginn der letzten Runde nur 17 Sekunden hinter dem Drittplatzierten zurück. "Wir wissen allerdings, dass wir vielleicht Probleme mit der Spritmenge bekommen werden", befürchtet Neuser. "Wie es bei den anderen aussieht können wir natürlich auch nicht sagen. Normalerweise kann man keine neun Rennrunden mit einer Tankfüllung absolvieren."

Leider bewahrheiten sich Neusers Befürchtungen und Liiri bleibt in der Hohenrain-Schikane rund 500 Meter vor dem Ziel stehen. Statt Rang vier leider eine Nicht-Wertung, denn der Zielstrich muss aus eigener Kraft nach dem Gesamtsieger überquert werden.

Für das beste Ergebnis sorgen somit zum zweiten Mal in Folge Ralf-Peter Bonk und Dominik Greb, die nach 24 Runden auf dem sechsten Platz abgewinkt werden. Keinerlei Probleme haben auch die drei Finnen Seppo Lehtinen, Juha Karjalainen und Jani Joensuu, die als Achte ebenfalls in die Top-Ten fahren.


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