VLN - Erneuter Ausfall für race&event

Die Pechsträhne geht weiter

Die Pechsträhne beim race&event-Team geht weiter. Auch beim vierten VLN-Lauf hatte die Mannschaft einen Ausfall zu verzeichnen.

Motorsport-Magazin.com - "Ich weiß wirklich nicht, womit wir das verdient haben", sagte ein gefrusteter Team-Manager Martin Mohr nach dem vierten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. "Inklusive dem 24 Stunden-Rennen war das jetzt der vierte Ausfall in Serie. So viel Pech kann man doch eigentlich gar nicht haben."

Ich weiß wirklich nicht, womit wir das verdient haben
Martin Mohr

Für das Radevormwalder race&event-Team ist es der 83. Start. Heinz Schmersal und Thomas Schmid teilen sich die Lenkradarbeit im Porsche 911 GT3-Cup, der nach dem Unfall vom 24h-Qualifying wieder perfekt aufgebaut wurde.

Nach dem Qualifying zeigen sich beide Piloten begeistert. Schmid: "Meine Bestzeit von 9:01 Minuten war eigentlich nur die Aufwärmrunde. Danach wollte ich richtig fliegen lassen, hatte dann aber zwei Gelbphasen und eine gute Zeit war nicht mehr möglich." Und Schmersal ergänzt: "Der Porsche fährt sich ganz anders als der Audi, hieran muss ich mich erst gewöhnen. Aber es macht natürlich unheimlich viel Spaß, hier wieder dabei zu sein."

Unfall im Kesselchen

Für die Renndistanz von vier Stunden nimmt zunächst Schmid am Volant Platz. Der 46-Jährige startet vom 34. Platz aus und macht jede Runde Positionen gut. Im zweiten Umlauf sorgt der Willicher für ein persönliches Highlight: 8:52.890 Minuten sind ein hervorragender Wert gleich beim ersten Einsatz im neuen Porsche.

Nach sechs Umläufen ist Schmid bereits Gesamt-19. und Dritter in der Klasse. Im Bereich der oberen Mutkurve im Kesselchen kommt es dann zu einem unglücklichen Missverständnis.

Es tut mir fürs ganze Team und ganz besonders für Heinz Schmersal aufrichtig leid.
Thomas Schmid

"Ich lief mit reichlich Überschussgeschwindigkeit auf zwei andere Teilnehmer auf", schildert Schmid. "Ich schätze, ich fuhr rund 230 km/h, die anderen vielleicht 170 km/h. Um die beiden zu überholen, musste ich die Ideallinie verlassen. Dort war eine Ölspur, die ich nicht gesehen habe und die von den Sportwarten auch nicht angezeigt wurde. Ich war dann nur noch Passagier und krachte rechts in die Leitplanken. Ich habe noch versucht weiterzufahren, aber der Wasserkühler war beschädigt. Um den Motor zu retten, bin ich dann im Eschbach stehen geblieben."

"Es tut mir fürs ganze Team und ganz besonders für Heinz Schmersal aufrichtig leid. Martin Mohr hat sich das Onboard-Video bereits angesehen und bestätigt, dass ich machtlos war und dieses nicht verhindern konnte. Shit Happens but that´s Racing!"

Beim nächsten Lauf zur populärsten Breitensportserie Europas am 24. August, dem Sechs Stunden-Rennen, werden für race&event neben Schmersal und Schmid auch wieder Patrik Kaiser und "Tiger" ins Lenkrad greifen.


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