Superbike - Badovini will hoch hinaus

EVO-Titel durchaus realistisch

Superbike-Pilot Ayrton Badovini hat sich für die neue Saison im Team Bimota Alstare einiges vorgenommen. In der EVO-Klasse soll der Titel her.
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Motorsport-Magazin.com - Im Anschluss an seine Vertragsunterschrift beim italienischen Superbike-Rückkehrer Bimota zeigte sich Ayrton Badovini optimistisch für die kommende Saison in der neugegründeten EVO-Klasse der Zweirad-Serie. Nicht weniger als der Titelgewinn in der Zusatzwertung strebt dem Italiener vor, der noch im Vorjahr nach einigen Verletzungen und auf einer wenig konkurrenzfähigen Ducati Panigale selten überzeugt hatte.

Die Anfangsphase des Jahres wird aufgrund unseres späten Starts in die Vorbereitung definitiv schwierig
Ayrton Badovini

Badovini, der zusammen mit Christian Iddon auf BMW-befeuerten BB3 Superbike-Maschinen in EVO-Spezifikation an den Start gehen wird, stellt sich jedoch bereits auf einen holprigen Saisonbeginn ein. "Die Anfangsphase des Jahres wird aufgrund unseres späten Starts in die Vorbereitung definitiv schwierig, aber zusammen mit meinem wirklich großartigen Team können wir sämtliche Probleme sicher schnell lösen und die von uns gesteckten Ziele in Angriff nehmen."

Nach einem dritten Platz bei nassen Verhältnissen in Moskau und der Pole Position am Nürburgring bei ähnlicher Witterung in der vergangenen Saison will Badovini 2014 auch im Trockenen glänzen. Seine Vorerfahrung mit BMW-Motoren sieht er dabei als großen Vorteil an. "Obwohl die BB3 eine gänzlich neue Maschine ist, kenne ich die Charakteristika eines BMW-Antriebs noch ganz gut aus den Jahren 2011 und 2012. Diese Motoren sind wirklich gut und bei allen Geschwindigkeiten zuverlässig und effektiv. Dass wir nicht viel an den Motoren arbeiten müssen, gibt uns die Chance, den Rest des Paketes besser zu entwickeln."

Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht auf Anhieb den Titel in der EVO-Klasse einheimsen können
Ayrton Badovini

Wie auch im Vorjahr bei Ducati wird Badovini erneut für Alstare an den Start gehen - eine Tatsache, aus der er ebenfalls Hoffnung für ein erfolgreiches Abschneiden schöpft. "Es fühlt sich an wie zu einer wohlbekannten Familie zurückzukehren. Alstare ist sehr professionell und ich bin mir sicher, dass ich durch die erneute Kooperation noch sehr viel mehr lernen kann als im Vorjahr. Wir haben eine gute Truppe und ein gutes Paket beisammen und wenn alles gut geht, sehe ich keinen Grund, warum wir nicht auf Anhieb den Titel in der EVO-Klasse einheimsen können."


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