Superbike - Melandri: Gut für Phillip Island gerüstet

Fortschritte beim neuen Teamkollegen

Die Truppe von BMW zog nach den zweitägigen Tests in Jerez ein positives Fazit. Marco Melandri war nicht unfroh, dass das Wetter zunächst nicht mitspielte.

Motorsport-Magazin.com - Die RR ist zurück auf der Rennstrecke: Das BMW Motorrad GoldBet SBK Team hat seine Vorbereitung auf die FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2013 fortgesetzt und in Jerez einen Zwei-Tages-Test mit der neuen 2013er-Rennversion der BMW S 1000 RR absolviert. Am Dienstag wurde die Testarbeit auf der andalusischen Strecke durch Regen beeinträchtigt. Am Mittwoch war es jedoch sonnig, und das Team konnte bei guten Wetterbedingungen arbeiten. Werksfahrer Marco Melandri absolvierte insgesamt 153 Runden (677 km). Sein Teamkollege Chaz Davies fuhr 124 Runden (549 km) auf seiner RR.

Melandri war nach seiner Schulterverletzung während der Winterpause ganz froh, dass am Dienstag nur beschränktes Testen möglich war. "So konnte ich ohne zu großen Druck ein paar Runden drehen und die Schulter trainieren", sagte er. "Der heutige Tag war sehr erfolgreich, und ich denke, dass wir gut für Phillip Island gerüstet sind. Wir haben vieles getestet, unter anderem im Bereich Elektronik." Zwar liege vor dem Saisonstart noch eine Menge Arbeit an, doch in den Bereichen Fahrwerk und Elektronik habe das Team gute Fortschritte erzielen können. Melandri: "Insgesamt werde ich sehr zuversichtlich und optimistisch nach Australien reisen."

Teamkollege Davies erkannte ebenfalls Fortschritte mit der RR und konnte auch an sich selbst eine Steigerung spüren. "Ich beginne, ein sehr gutes Gefühl für das Bike zu entwickeln", sagte er. "Ich bin heute nicht ans Limit gegangen, deshalb ist es ein positives Zeichen, dass meine Rundenzeiten ganz passabel waren. Das freut mich sehr. Die Jungs haben über den Winter einen großartigen Job gemacht und das Motorrad in vielen Bereichen verbessert." Der neue Mann bei BMW ist zuversichtlich, bei den anstehenden Tests noch mehr über das Bike lernen zu können, bevor es ernst wird.


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