Superbike - Lavilla erwartet durch Dorna bessere WSBK

Boxenstopps bringen Würze

Der ehemalige Superbike-Pilot Gregorio Lavilla kümmert sich um die sportlichen Belange der Superbike-WM und ist überzeugt, das Racing kann noch besser werden.
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Motorsport-Magazin.com - Die neue Ära der Superbike-Weltmeisterschaft hat begonnen und der Wechsel von Promoter Infront Motor Sports zu Dorna Sports zeichnet sich immer deutlicher ab. Daniel Carrera ist unter der Leitung des Dorna-Veteranen Javier Alonso dafür verantwortlich, die seriennahe Weltmeisterschaft in die richtige Richtung zu lenken, für die sportlichen Belange wird der ehemalige WSBK-Pilot Gregorio Lavilla verantwortlich zeichnen. Er wird auch permanentes Mitglied der dreiköpfigen Renndirektion sein und ist fest überzeugt, dass die Superbike-WM unter der Führung von Dorna besser werden wird.

Meine spezifische Rolle orientiert sich Richtung sportliche Seite: ich bin Verbindungsmann zu den Teams, kümmere mich um das Reglement und die Strecken-Homologation
Gregorio Lavilla

"Im Moment stehe ich Javier Alonso und Daniel Carrera mit helfender Hand zur Seite, um die Struktur der Organisation auf die Beine zu stellen", sagte Lavilla GPOne. "Meine spezifische Rolle orientiert sich Richtung sportliche Seite: ich bin Verbindungsmann zu den Teams, kümmere mich um das Reglement und die Strecken-Homologation. Ich werde auch Teil der Renndirektion sein." Besonders wichtig wird es aus seiner Sicht, die passende Formel dafür zu finden, dass alle Teams, Fahrer und Hersteller konkurrenzfähig mitkämpfen können.

Gelingt das, dann ist Lavilla überzeugt, dass das Racing in Zukunft sogar noch besser wird als in der Vergangenheit. Eine der spannendsten Neuerungen für 2013 sind die erlaubten Boxenstopps, wenn sich das Wetter ändert. Da die Piloten in der WSBK nur eine Maschine zur Verfügung haben, können sie nicht wie in der MotoGP einfach auf ein Motorrad mit anderen Reifen und Bremsen wechseln, sondern es müssen die Reifen gewechselt werden wie in der Formel 1. Für Lavilla eine sehr interessante Idee. "Wir haben oft Mischbedingungen gesehen. Wenn es früher zu regnen begonnen hat, dann gab es Leute, die lieber auf Slicks geblieben wären, doch die rote Flagge kam raus. Jetzt kann jeder Fahrer entscheiden, welche Strategie die beste für ihn ist."


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