MotoGP - Europäischer Auftakt in Jerez gesichert

Dorna fordert geringere Gebühr

Der Große Preis von Spanien soll im Jahr 2013 am 5. Mai ausgetragen werden. Die Regierung von Andalusien übernimmt die Kosten.
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Motorsport-Magazin.com - Der Grand Prix in Jerez lockt Jahr für Jahr zahlreiche Fans an die spanische Strecke und eröffnet traditionell den europäischen Teil der Rennsaison. Doch in der ersten Version des Saisonkalenders für 2013 wurde Jerez noch mit dem Zusatz "vorbehaltlich" versehen. Nach Berichten der spanischen Website Motoworld soll der Lauf in Andalusien nun allerdings gesichert und für den 5. Mai 2013 angesetzt sein.

Tradition hin oder her - auch für den Großen Preis von Spanien waren finanzielle Probleme der Grund für die Verzögerung der Zusage. Die in Schiefgelage geratene spanische Wirtschaft bereitet gerade dem armen Süden Schwierigkeiten. Um das Rennen dennoch zu sichern, waren Kompromisse von allen Seiten erforderlich. Statt bisher 4,5 Millionen fordert die Dorna in der kommenden Saison nur noch 2,7 Millionen Austragungsgebühren, die nun von der Regierung der Autonomen Region Andalusien übernommen werden.

Argentinien einzige Unbekannte

Mit der Bestätigung der Rennen in Austin und Jerez ist der MotoGP-Kalender nun fast komplett. Die veränderten Datierungen der Formel 1 haben allerdings dazu geführt, dass der Lauf auf dem Sachsenring zugunsten des Formel 1-Rennens auf dem Nürburgring bereits am 7. Juli und damit eine Woche früher als ursprünglich geplant stattfinden wird. Zum gleichen Zeitpunkt finden aktuell auch das MotoGP-Rennen in Brünn und der F1-Start in Spa-Francorchamps auf dem Programm. Der dicht gestaffelte Zeitplan der MotoGP mit dem Rennen in Indianapolis in der Woche zuvor und dem direkt folgenden Lauf in Silverstone scheint allerdings keine Verschiebungen mehr zu zuzulassen.

Die einzige Unbekannte im Kalender ist aktuell nur noch Argentinien. Obwohl die Organisatoren bisher beteuern, dass das Rennen am 14. April stattfindet, gibt es Anzeichen, dass die Dorna den Termin eventuell doch noch streichen wird. Grund dafür ist der Fakt, dass die argentinische Regierung die Tochtergesellschaft des spanischen Ölkonzers Repsol kürzlich verstaatlicht hat. Die spanische Regierung rät aktuell allen Mitgliedern des Unternehmens von einer Reise ab, da die Einreise verweigert oder Ausrüstungsgegenstände beschlagnahmt werden könnten.


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