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Moto3 - Interview - Toni Finsterbusch

Zu aggressiv

Nach einem Sturz in der Qualifikation zum Spanien GP landete Toni Finsterbusch auf Rang 28. Mit Motorsport-Magazin.com unterhielt er sich über das Wochenende.
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Motorsport-Magazin.com - Wie verliefen die ersten beiden Rennen in Katar und Austin für dich?
Toni Finsterbusch: Die ersten beiden Rennen waren eigentlich ganz ok. Letztes Jahr kam ich beim ersten Rennen in Katar gar nicht zurecht. Dieses Jahr war es eigentlich gut. Ich bin auf Platz 19 gelandet und damit war ich ganz zufrieden. In Texas hatte ich mir etwas mehr ausgerechnet, aber dort hatte ich Pech. Anfangs ist mein Motorrad nicht angesprungen, ich musste als Letzter starten, bin dann etwas nach vorne gefahren, dann war Rennabbruch, ich musste wieder als Letzter starten, dann ist mir jemand reingefahren, wobei meine Bremsscheibe kaputt ging und als ich auf der Gegengerade bei 220 km/h bremsen wollte, griff die Vorderradbremse nicht mehr und ich bin gestürzt.

Ich denke, dass ich etwas zu viel gestürzt bin und erst einmal wieder Vertrauen gewinnen muss
Toni Finsterbusch

Wie erging es dir bisher in Jerez?
Toni Finsterbusch: Gestern haben wir mit dem Setup begonnen, das wir schon in den ersten beiden Rennen hatten, aber ich kam damit gar nicht klar und war auch dementsprechend schlecht. Deshalb sind wir heute mit dem Setup zurückgegangen und heute konnte ich auch wieder anständige Zeiten fahren. In der Qualifikation bin ich konstante 49er Zeiten gefahren, aber als ich mit neuen Reifen dann nochmal pushen wollte, ist vor mir bei jemandem der Motor hochgegangen. Dadurch war Öl auf der Strecke, ich bin irgendwie genau drauf gefahren und gestürzt.

Woran könnt ihr am Sonntag im Warm-Up noch arbeiten?
Toni Finsterbusch: Wir haben alles soweit gelassen. Ich denke, dass ich etwas zu viel gestürzt bin und erst einmal wieder Vertrauen gewinnen muss. Bei den Tests hier lief es eigentlich ganz gut und ich vermute, dass ich heute etwas zu aggressiv ans Werk gegangen bin. Das war das Hauptproblem. Ich will versuchen, das morgen besser in den Griff zu bekommen. Mal schauen, was dann drin ist. Wenn wir unter die Top-20 kommen, bin ich definitiv zufrieden.

Was ist dein Ziel für die nächsten Rennen?
Toni Finsterbusch: Als Nächstes kommt Le Mans. Dort habe ich aus dem letzten Jahr nur schlechte Erfahrungen, weil ich mir das Schlüsselbein gebrochen habe. Aber ich versuche, locker heranzugehen, Spaß zu haben und es besser zu machen als letztes Jahr. Danach kommen ein paar Rennstrecken, die mir gefallen und liegen müssten. Ich hoffe, dass dort dann Punkte herausspringen.


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