Mehr Sportwagen - Grand-Am: Starworks siegt, Barrichello glänzt

Kaffer verfehlt Podium haarscharf

Starworks Motorsport gewann den Grand-Am-Lauf in Indianapolis. Mit einem neuen BMW-Triebwerk stürmte man vorneweg. Kaffer und Barrichello erfolgreich.
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Motorsport-Magazin.com - Ryan Dalziel und Alex Popow haben am vergangenen Freitag einen weiteren Sieg in der Grand-Am-Serie verbuchen können. Beim achten Saisondurchgang auf dem Indianapolis Motor Speedway triumphierte das Starworks-Doppel am Ende eines spannenden Rennens über sämtliche Konkurrenten. Zweite wurden die amtierenden Meister Scott Pruett und Memo Rojas (Chip-Ganassi-BMW), gefolgt von Alex Gurney und Jon Fogarty (Gainsco-Chevrolet).

Starworks war auf dem Brickyard zum ersten Mal mit dem neuen BMW-4,5-Liter-V8 am Start (vorher Ford). Auf Anhieb gelang es, das Potenzial des neuen Motors auszunutzen und ganz nach vorne zu fahren. Mit dem Sieg auf der amerikanischen Traditionsstrecke übernahmen Dalziel und Popow sogar die Spitze in der Grand-Am-Gesamtwertung. Bei noch vier verbleibenden Läufen liegen die beiden nun zehn Punkte vor den Gainsco-Schützlingen Gurney und Fogarty.

Führungskilometer für Barrichello

Knapp hinter dem Treppchen landete indes Sportwagen-Allrounder Pierre Kaffer, der in Indianapolis zum zweiten Mal während der Sommerpause der Langstrecken-Weltmeisterschaft in einem Daytona-Prototypen Platz nahm. Im Starworks-Schwesterauto rangierte er gemeinsam mit seinen Kollegen Scott Mayer und Brendon Hartley unmittelbar vor Grand-Am-Debütant Rubens Barrichello. Dieser zeigte eine beachtliche Leistung und lag zeitweilig sogar in Führung.

Dass Barrichello diese nicht halten konnte, war allein der Taktik des Doran-Teams (Ford) geschuldet. Zwar wurden der Brasilianer und sein Stallgefährten Doug Peterson in Front gelotst, doch kurz vor Ablauf der Uhren galt es, noch einmal Benzin nachzufassen. Statt eines Podestplatzes blieb ergo Position fünf.

In der GT-Kategorie manifestierten Jeff Segal und Max Papis den ersten Saisonerfolg eines Ferraris (AIM Autosport). Die Audi-DTM-Piloten Felipe Albuquerque und Edoardo Mortara kamen derweil nicht ins Ziel. Ihr unter dem Banner Audi Sport eingesetzter Grand-Am-R8 schied wegen eines Defekts frühzeitig aus.


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