Uwe Alzen (DE) fuhr im BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 kurz vor dem Ende der zweistündigen Session eine Zeit von 8:32,861 Minuten. Damit starten der Routinier und seine Fahrerkollegen Jörg Müller (DE), Augusto Farfus (BR) und Pedro Lamy (PT) am Samstag von Platz acht in den Langstreckenklassiker.

Im Auto mit der Nummer 26 kam Dirk Adorf (DE) in 8:36,840 Minuten auf Rang elf. Adorf wechselt sich am Steuer des BMW M3 GT2 im Rennen mit Dirk Werner (DE), Jörg Müller (DE) und Andy Priaulx (GB) ab. Die Poleposition ging an Mattias Ekström (SE), Oliver Jarvis (GB), Timo Scheider (DE) und Marco Werner (DE) im Audi R8 LMS. Nach den schwierigen Bedingungen am Donnerstag blieb es im zweiten Zeittraining auf der Nürburgring- Nordschleife trocken. In seiner erste Runde touchierte Adorf mit dem Heck seines Autos die Streckenbegrenzung, was einen kurzen Reparaturstopp notwendig machte. Abgesehen davon verlief die Session für das Team BMW Motorsport ohne Probleme.

Die Stimmen aus der BMW-Mannschaft

Charly Lamm (Teammanager):
Nach den Wetterkapriolen gestern ist es zunächst einmal wichtig, dass unsere Autos die Session ohne größere Zwischenfälle beendet haben. Ich hätte mir zwar gewünscht, noch etwas weiter vorn zu stehen. Aber auch von den Startplätzen acht und elf sollten wir morgen angreifen können. Zu Beginn war es noch in einigen Streckenabschnitten feucht, dann konnten wir durchgängig auf Trockenreifen fahren. Die Fahrer haben eine kompakte Vorstellung abgeliefert. Wir sollten für das Rennen gut gerüstet sein.

Uwe Alzen (Startnummer 25):
Das Auto lag auch heute wieder gut, die Balance hat absolut gestimmt. Von Platz acht können wir uns im Rennen von Beginn in Richtung Spitzengruppe orientieren. Das ist bei einem Langstreckenrennen wichtig. Startet man weiter hinten, hat man es mit langsameren Autos zu tun und verliert in der Startphase Zeit. In diesem Jahr treten hier viele starke Autos an. Deshalb wollen wir uns gleich im vorderen Feld festsetzen.

Dirk Adorf (Startnummer 26):
Für mich war das eine turbulente Session. In meiner ersten Runde bin ich auf einer Ölspur ausgerutscht. Beim Aufprall in die Leitplanke hat sich die Spurstange verbogen. Ich blieb auch nach der Reparatur im Auto und konnte dann eine gute Rundenzeit fahren. Im letzten Anlauf kurz vor Schluss konnte ich mich noch einmal steigern. Eine Gelbphase auf dem Grand-Prix-Kurs hat etwas Zeit gekostet, dann kommt auf der Nordschleife auch immer noch der Verkehr hinzu. Nun werden wir morgen alles geben, um im Rennen noch weiter nach vorn zu kommen.