Sauber Team-Portrait, Chronik, Statistik - Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com

Das Formel 1-Team Sauber in der Formel 1-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Team-Portrait mit Erfolgen und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Sauber mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Sauber und Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

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Sauber
Sauber
Gründungsjahr:   1970
Nationalität:   Schweiz
Adresse:   Sauber F1 Team
Wildbachstr. 9
8340 Hinwil
Schweiz
Teamchef:   Monisha Kaltenborn
Teammanager:   Beat Zehnder
Aerodynamikchef:   Willem Toet
Motorenchef:   Luca Marmorini
Weitere Personen:   Präsident des Verwaltungsrates:  Peter Sauber
Geschäftsführer:  Alex Sauber
Betriebsdirektor:  Axel Kruse
Chefdesigner:  Eric Gandelin
Chef Renneinsatz:  Giampaolo Dall´Ara
Performance:  Benjamin Waterhouse
Chefmechaniker:  Reto Camenzind
Renningenieur Sutil:  Marco Schüpbach
Renningenieur Gutierrez:  Francesco Nenci
Mitarbeiter:   300
Budget:   90 Mio.
Fahrer:   Esteban Gutierrez (21)
Adrian Sutil (99)
Simona de Silvestro (T)
Giedo van der Garde (T)
Sergey Sirotkin (T)
Internet:   http://www.sauber-motorsport.com

C33
Fahrzeug: C33 / Baujahr: 2014
Motor: Ferrari / Reifen: Pirelli
Designer: k. A.
Länge: k. A. / Breite: k. A. / Höhe: k. A.
Spur vorne: k. A. / Spur hinten: k. A. / Radstand: k. A.

Teamportrait

Dass Peter Sauber eher zufällig zum Motorsport gekommen ist, hat er wohl einem Freund zu verdanken, der ihn dazu überredete, seinen damaligen Käfer aufzurüsten. Seine Club-Rennen im Jahre 1967 wurden eher zur Nebensache, viel wichtiger war ihm das Basteln am Fahrzeug. Dies führte soweit, dass der gelernte Elektromonteur 1970 als selbstständiger Unternehmer mit dem Bau von offenen, zweisitzigen Rennsportwagen begann.

Die ersten bedeutenden Erfolge erzielte Sauber gemeinsam mit Mercedes durch den Doppelerfolg beim 24-Stunden-Rennen 1989 sowie der zweimalige Gewinn des Team- und des Fahrer-Titels in der damaligen Sportwagen-WM 1989 und 1990. In den Jahren 1990 und 1991 verpflichtete Sauber drei wohlbekannte spätere Formel-1-Rennfahrer: Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger.

Die Formel-1-Vorbereitungen von Peter Sauber liefen 1991 auf Hochtouren, als sich Mercedes kurzfristig gegen den Formel-1-Einstieg entschied. Doch Sauber ließ sich davon nicht aufhalten und entschied, trotz Risiko - zwar mit finanzieller und technischer Unterstützung von Mercedes - die Sache 1992 alleine in die Hand zu nehmen. Zum Saisonstart 1993 wurde der Teamchef Peter Sauber erfreulicherweise mit dem 5. Platz belohnt und schloss daraufhin vielversprechende Verträge mit Red Bull und Petronas ab.

1995 konnte sich das Team von Peter Sauber endgültig in der Formel 1 etablieren. Allerdings feierte es erst im Jahr 2001 erwähnenswerte Erfolge, wie beispielsweise den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM. 2005 suchte der zu diesem Zeitpunkt über 60-jährige Teamchef, eine Lösung, sein Lebenswerk weiterhin erfolgreich fortzuführen. Der Automobilhersteller BMW, der seit 2000 mit Williams am Start war, machte Sauber ein Angebot.

Danach ging alles sehr schnell und BMW verkündete am 22. Juni 2005 die Übernahme des Schweizer Teams. Die Höhepunkt-Saison des BMW Sauber F1 Team in der Teamgeschichte liest sich wie folgt: Ein Doppelsieg, elf Podestplätze, ein dritter Platz in der Konstrukteurs-WM und eine defektfreie Saison sind die Ausbeute des Jahres 2008. Die Erwartungen für das Jahr 2009 waren dementsprechend hoch, konnten aber alles andere als erfüllt werden. Zu viele technische Reglementänderungen erschwerten dem Team mit der Konkurrenz mitzuhalten.

Ein zweiter Platz beim zweiten Saisonlauf blieb der einzige Podesterfolg. Am 29. Juli verkündete BMW den Ausstieg aus der Formel 1 zum Saisonende. Bis dahin konnten Nick Heidfeld und Robert Kubica noch Punkte sammeln, sodass sich BMW mit dem 6. Platz zum Saisonende aus der F1 verabschiedete. Peter Sauber kaufte sein Lebenswerk anschließend wieder zurück - wenngleich die Schweizer fortan kleinere Brötchen backen mussten, gelang es, sich mit den Talenten Kamui Kobayashi und Sergio Perez wieder im Mittelfeld der Königsklasse zu etablieren.

Ebenfalls sehr erfolgreich verlief die Saison 2012 für die Schweizer. Perez fuhr in Malaysia und Monza jeweils auf Platz zwei, Kobayashi schaffte es in Japan auf den zweiten Platz - das beste Resultat als Privatteam für Sauber. Im Oktober 2012 übernahm Monisha Kaltenborn den Posten der Teamchefin und war damit die erste Frau in der Formel 1, die einen solchen Job bekleidet. Zudem wurde ihr ein Drittel der Teamanteile von Peter Sauber übertragen. 2013 startete die Truppe aus Hinwil mit komplett neuem Fahreraufgebot: Esteban Gutierrez und Nico Hülkenberg ersetzten Kobayashi und Perez. Nach einem Stotterstart blühte das Team zur Saisonmitte auf, Hülkenberg schaffte es in Korea auf Platz vier. Am Ende musste sich Sauber wegen der schwachen ersten Jahreshälfte aber mit dem siebten Platz begnügen. Für 2014 wechselte Hülkenberg zurück zu Force India, Landsmann Adrian Sutil kam im Tausch zu Sauber.

Formel 1-Chronik
Jahr Motor WM PKT GP S P SR
2014 Ferrari 10. 0.00 14 0 0 0
2013 Ferrari 7. 57.00 19 0 0 1
2012 Ferrari 6. 126.00 20 0 0 2
2011 Ferrari 7. 44.00 19 0 0 0
2005 Petronas 8. 20.00 19 0 0 0
2004 Petronas 6. 34.00 18 0 0 0
2003 Petronas 6. 19.00 16 0 0 0
2002 Petronas 5. 11.00 17 0 0 0
2001 Petronas 4. 21.00 17 0 0 0
2000 Petronas 8. 6.00 16 0 0 0
1999 Petronas 8. 5.00 16 0 0 0
1998 Petronas 6. 10.00 16 0 0 0
1997 Petronas 7. 16.00 17 0 0 0
1996 Ford 7. 11.00 16 0 0 0
1995 Ford 7. 18.00 17 0 0 0
1994 Mercedes 8. 12.00 15 0 0 0
1993 Sauber 7. 12.00 16 0 0 0
WM = WM-Position, PKT = Punkte, GP = Grand Prix, S = Siege, P = Pole Positions, SR = Schnellste Rennrunden
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