Das Formel 1-Team Mercedes AMG in der Formel 1-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Team-Portrait mit Erfolgen und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Mercedes AMG mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Mercedes AMG und Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

| Gründungsjahr: | 2009 | |
| Nationalität: | Deutschland | |
| Adresse: | Mercedes Grand Prix Ltd. Operations Centre Brackley Northants NN13 7BD United Kingdom |
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| Teamchef: | Ross Brawn | |
| Teammanager: | Gary Savage | |
| Technikdirektor: | Bob Bell, Geoff Willis, Aldo Costa | |
| Aerodynamikchef: | Loic Bigois | |
| Motorenchef: | ||
| Weitere Personen: | Aufsichtsrat:
Niki Lauda Vorstandsvorsitz: Nick Fry Geschäftsführer: Toto Wolff Chefingenieur: Russell Cooley Sportdirektor: Ron Meadows Betriebsleiter: Rob Thomas Chefrenningenieur: Andrew Shovlin Chefmechaniker: Matt Deane Renningenieur Hamilton: Peter Bonnington Renningenieur Rosberg: Tony Ross |
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| Mitarbeiter: | 0 | |
| Budget: | 100 | |
| Fahrer: | Nico Rosberg (9) Lewis Hamilton (10) |
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| Internet: | http://www.mercedes-gp.com/ |
Geschichte wiederholt sich eben doch. Alle Jahre wieder zittert die F1-Welt zu Beginn einer Saison um eines der Teams. Früher gehörte Minardi zu den chronischen Wackelkandidaten. Dass es eines Tages ein Herstellerteam wie Honda treffen würde, hätte zu diesem Zeitpunkt niemand geglaubt. Etliche Käufer wurden in der langen Zeit der Ungewissheit nach der Bekanntgabe der Japaner durch die Schlagzeilen gereicht, bis im März 2009 endlich die Rettung eintrat: Ross Brawn und Nick Fry übernahmen in einem Management-Buyout das Team.
2009 gingen Jenson Button und Rubens Barrichello mit einem Mercedes-Motor angetriebenen BGP 001 auf die Strecke. Gleich im ersten Jahr sicherte sich Brawn GP den Fahrer- und Konstrukteurstitel. Daraufhin übernahm Mercedes 75,1 Prozent des Honda-Nachfolgers Brawn GP. Den Aufkauf teilten sich die Stuttgarter (45,1 Prozent) und der größte Einzelaktionär des Unternehmens, der arabische Finanzinvestor Aabar (30 Prozent).
Damit war Mercedes 54 Jahre nach dem Rückzug des seinerzeit erfolgreichen Werksteams aus der Formel 1 wieder im Rennen. Als Teamchef blieb Ross Brawn im Amt. Angegliedert wurde das Mercedes-F1-Team jedoch der Konzern-Abteilung Mercedes-Benz-Motorsport, deren Leiter Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist. Offizieller Sitz der 2010 und 2011 als Mercedes GP startenden Truppe ist Stuttgart, allerdings wird der "Silberpfeil" im Brawn-Werk in Brackley gebaut, denn nur dort ist die nötige Infrastruktur vorhanden.
Neben dem Comeback der Silberpfeile gab es 2010 auch das Comeback von Michael Schumacher zu feiern. Der siebenfache Champion unterschrieb einen Dreijahresvertrag, neben Teamkollege Nico Rosberg, der von Konkurrent Williams verpflichtet wurde. Der Erfolg des Vorgängerteams blieb zunächst jedoch aus und Mercedes GP etablierte sich in seinen beiden Premierenjahren in der Königsklasse als erster Verfolger der Top-Teams und als vierte Kraft.
Immerhin dreimal stellte Rosberg den W01 2010 aufs Podest - nach einem schwierigen zweiten Jahr und lauter werdender Kritik am Speed des Boliden, wurde noch mehr in das technische Personal im Hintergrund investiert, um in Zukunft einen weiteren Schritt in Richtung Spitze zu schaffen und dem eigenen Sieganspruch schnellstmöglich gerecht zu werden. 2012 nannte sich das Team Mercedes AMG Petronas F1-Team und konnte durch Nico Rosberg in China sein erstes Rennen nach der Formel-1-Rückkehr gewinnen.
2013 ist bei Mercedes alles neu. Lewis Hamilton ersetzt den zurückgetretenen Michael Schumacher, Toto Wolff wurde von Williams anstatt Norbert Haug geholt und Niki Lauda übernahm die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden.