Formel 1 - Williams könnte Hauptsponsor verlieren

Finanzmarktkrise trifft Formel 1

Ein Hauptsponsor des Williams-Teams, RBS, ist einer der großen Opfer der Finanzmarktkrise. RBS lässt jährlich 14 Millionen Dollar an Williams fließen.

Motorsport-Magazin.com - Die Finanzmarktkrise ist das große Thema der letzten Wochen und nun wirkt sie sich auch auf die Formel 1 spürbar aus. Vorerst zumindest bei Williams, denn der Sponsor RBS [Royal Bank of Scotland] ist eines der großen Opfer der Finanzmarktkrise. Die britische Regierung arbeitet zur Zeit daran die Bank zu retten.

Der bisherige Chef bei RBS, Sir Fred Goodwin, wird nun zurücktreten und ebenso werden aller Voraussicht nach sämtliche Sponsoring-Engagements in den verschiedensten Sportarten aufgegeben.

Eigentlich sollte der Vertrag von Williams mit RBS bis 2010 laufen, wodurch jährlich 14 Millionen Dollar in die Kassen von Williams gespült worden wären. Ein Sprecher der angeschlagenen Bank, die auch im Rugby, Golf und Tennis vertreten ist, wollte zu der Situation keinen Kommentar abgeben.




7 Leser-Kommentare

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am 14. Oktober 2008 um 06:46 Uhr
DTMensch: Nicht gut
die Banken waren kein Ersatz für die Tabakmultis. Ziemlich tragisch eigentlich.
am 13. Oktober 2008 um 19:37 Uhr
PDiddy10: Schade
Die dritte Bank wird wohl Credit Suisse sein (BMW Sauber. BMW wird es verkraften können. Doch was macht Williams? Und auch Renault. Bei Renault sind es bestimmt 20 Mille. Das sollte sich Alonso vielleicht nochmal überlegen ob er bleibt.
am 13. Oktober 2008 um 16:14 Uhr
1gk: jo, Stammtischweisheit
Mancher Unsinn macht eben doch Sinn.
am 13. Oktober 2008 um 16:07 Uhr
Valentino_Rossi_46:
es steigen 3 von 4 Banken aus der F1 aus. ING wird bei Renault 2009 aussteigen, RBS Bei Williams, was gibts noch für eine Bank? Die steigt auch aus 2008.(MIr fällt der Name gerade nicht ein Einzig Santander bleibt in der F1 hab ich gelesen...
am 13. Oktober 2008 um 14:45 Uhr
s1gn: *seufz*
na hier sind ja wieder experten am werk... 1. was hat mosley mit den fehlentscheidungen der bank zu tun? richtig: gar nichts! 2. es gibt keine unkosten nur kosten! aber hauptsache mal stammtisch meinungen zum besten geben...
am 13. Oktober 2008 um 13:06 Uhr
1gk: Peanuts
Was sind den 14 Millionen im Jahr für eine Bank? Soviel kostet allein die Weihnachtsfeier für den Vorstand. Und nachdem die 14 Millionen in einer Gewinnbilanz als Unkosten die Steuer, falls überhaupt welche anfällt, senken, so werden das im Verlustfall die Steuerzahler begleichen müssen. Bankchefetagen haben die Lizenz zur hemmumgslosen Selbstbereicherung. Banken und Versicherungen sind das Raubrittertum von heute.
am 13. Oktober 2008 um 12:19 Uhr
automatix:
dank Mosleys Kostensparreglement geht jetzt mit Williams das letzte echte Privatteam Pleite - das hat er großartig gemacht....

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