Formel 1 - Wolff muss sich noch orientieren

Noch keinen Tag in Brackley verbracht

Was für eine Woche für Toto Wolff: Erst am Montag als neuer Mercedes-Chef verkündet, weilte er bereits bei DTM-Testfahrten und muss nebenbei Politik betreiben.
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Motorsport-Magazin.com - Es ist eine turbulente Woche, die Toto Wolff hinter sich hat. Am Montag erst wurde verkündet, dass er den Posten von Norbert Haug als Mercedes-Sportchef übernehmen soll. Kaum war das erledigt, ging es auch schon nach Valencia, wo Robert Kubica für Mercedes eine Testfahrt absolvierte und nun darüber nachdenkt, in die DTM einzusteigen. Gleichzeitig weilte Niki Lauda für Mercedes in den Ferrari-Hallen in Maranello bei einem geheimnisvollen Treffen mit Bernie Ecclestone, Christian Horner und Martin Whitmarsh. Das Concorde Agreement ist noch immer nicht von allen Teams unterschrieben.

Es war also viel zu tun und das muss Wolff auch selber zugeben, als er gegenüber Pitpass auf die Frage antwortet, was er bei Mercedes tun werde: "Ich kann das noch gar nicht richtig sagen. Ich denke, ich weiß etwa genauso viel wie alle, die Mercedes beobachten. Was man sehen kann, ist, dass sie einen Anführer [Ross Brawn] dort haben, der mit Benetton, Ferrari und Brawn GP Titel geholt hat. Das müssen wir genau analysieren." Wolff übernimmt bei Mercedes den Posten von Norbert Haug, der über 20 Jahre lang die Geschicke bei Mercedes geleitet hat.

"Ich bin noch keinen einzigen Tag in Brackley gewesen", gibt der Österreicher zu und meint vorsichtig: "Ich muss mir das Team ansehen und dann hoffentlich alles verstehen. Dann kann ich mir darüber Gedanken machen, aber noch bin ich dort nicht angekommen. Zum größten Teil bin ich in andere Aktivitäten von Mercedes-Benz eingebunden." Als Beispiel dafür nennt er die DTM-Testfahrten in Valencia. "Wir haben dort Robert Kubica getestet. Es gibt also eine Menge neben der Formel 1 zu erledigen." Wolff wird an seiner Aufgabe erst noch wachsen müssen. Er wird vor die große Herausforderung gestellt, Mercedes zum Siegerteam zu machen.


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