Formel 1 - Indische Regierung: F1 kein Sport

Veranstalter würde im Steuerstreit aufkommen

Der Steuerstreit um die Teilnahme der Grand-Prix-Teams in Indien scheint gelöst - im Fall der Fälle will der Veranstalter für die zusätzlichen Kosten aufkommen.
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Motorsport-Magazin.com - Die indische Regierung erkennt die Formel 1 nicht offiziell als Sport an. Dadurch ergibt sich die Problematik, dass die Teams für ihren Antritt beim Großen Preis von Indien nächsten Monat zusätzliche Steuern zahlen müssten, um ihre Ausrüstung in das Land importieren zu können. Zuletzt hatte das vielen Verantwortlichen Sorgenfalten auf die Stirn getrieben. Nun hat sich die Lage scheinbar aber entspannt. Der Veranstalter, Jaypee Sports International Limited, erklärte, dass man prinzipiell sehr wohl die Unterstützung der Regierung hätte und überdies in einem Härtefall einspringen und alle zusätzlich anfallenden Kosten übernehmen werde.

Laut Sameer Gaur, dem leitenden Geschäftsführer der JPSI, habe man mit dem Staat nun eine Abmachung, das Equipment der Teams zumindest temporär und ohne zusätzliche finanzielle Belastungen ins Land einführen zu können. "Wenn es auf Grund der Gesetzgebung dann doch nötig sein sollte, wird die JPSI die Steuern bezahlen", versicherte der Inder. Die Veranstalter dürften trotz der Zusicherung aber hoffen, dass ihnen dieses Szenario erspart bleibt. Die zu ersetzenden Kosten dürften sich im Fall der Fälle nämlich auf bis zu 24 Millionen Euro belaufen.


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