Im ersten Training zum Großen Preis von Ungarn waren Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi recht zufrieden mit der Balance ihrer Autos. "Für mich war es ein positiver und produktiver Trainingstag. Mein Auto war ziemlich gut auf dieser langsamen Strecke, und das bedeutet, dass alle Weiterentwicklungen, die das Team in letzter Zeit gebracht hat, auch auf dieser Art von Kursen funktionieren", lobte De la Rosa. "Es lief ziemlich gut. Das Auto war in langsamen Kurven stärker als erwartet. Wir haben also seit Monaco Fortschritte erzielt. Das ist gut."
Der Spanier geht davon aus, dass Sauber sich am restlichen Wochenende stark präsentieren wird. Allerdings hatte De la Rosa mit Untersteuern zu kämpfen und auch Kobayashi war mit seinem C29 nicht ganz zufrieden. "Die Strecke ist sehr uneben, und ich habe sowohl mit Unter- als auch mit Üersteuern zu kämpfen. Aber mein Hauptproblem ist zu wenig Grip. Ich weiß noch nicht, wo dieser Mangel herkommt, aber das werden uns die Daten schon sagen, und die schauen wir jetzt gründlich an", erklärte der Japaner, der für beide Reifenmischungen ein gutes Setup finden möchte.
Am Nachmittag spielte das Sauber-Team noch verschiedene Abstimmungsänderungen durch, die auf Anhieb allerdings keine Fortschritte brachten. Heute Nacht werden deshalb die Daten genauestens analysiert. "Wir haben über Nacht einige Punkte abzuarbeiten, und da ist noch nicht alles klar. Aber Platz elf für Pedro mit einer nicht optimalen Runde ist nicht so schlecht. An Kamuis Auto müssen wir noch für ein stabileres Fahrverhalten sorgen. Morgen sehen wir weiter", sagte Technikdirektor James Key.

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