Formel 3 EM - Interview - Pascal Wehrlein

Trauere der Meisterschaft nicht nach

Pascal Wehrlein ärgerte sich nicht über die verpasste Titelchance, sondern viel mehr über den zweiten Platz im letzten Saisonrennen.
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Motorsport-Magazin.com - Hättest du gedacht, dass es noch einmal so eng wird?
Pascal Wehrlein: Ich wollte nur ein gutes Wochenende zeigen, das habe ich auch gemacht. Dass es noch einmal so knapp werden würde, konnte man nicht erwarten. Ich bin nur enttäuscht, dass ich nicht noch ein Rennen gewonnen habe, denn ich war sehr schnell, schneller als die Konkurrenten. Leider hat es heute nicht gereicht, denn ich habe mir die Reifen zu sehr kaputt gefahren. Für unser Team war es aber dennoch ein gutes Ergebnis, denn in zwei Rennen haben wir die ersten beiden Plätze belegt. Eine andere Reihenfolge wäre mir zwar lieber gewesen...

Bist du trotz Platz zwei zufrieden mit seiner Saison?
Pascal Wehrlein: Mit Platz zwei im ersten Jahr sollte man zufrieden sein. Ich trauere eher dem verpassten Sieg heute nach, als der Meisterschaft. Wir haben gute Leistungen gezeigt, die richtigen Leute sehen das auch. Ich denke es war wichtig zu zeigen, dass mit uns zu rechnen ist.

Was nimmst du aus dieser Saison mit?
Pascal Wehrlein: Es war sehr wichtig konstant zu fahren. Seit Brands Hatch stand ich an jedem Wochenende mindestens ein mal auf dem Podium. Ich habe immer das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Auch das Team hat die Entwicklung vom Auto gut hinbekommen, da muss man ihnen und dem Ingenieur danke sahen. Man sollte nie vergessen, woher das kommt.

Wie geht es nächstes Jahr bei dir weiter?
Pascal Wehrlein: Da habe ich noch keine Ahnung. Es ist noch alles offen.


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