DTM - Schumacher fährt auch 2013 für Mercedes

Kubica zieht es nicht in die DTM

Toto Wolff bestätigt: Ralf Schumacher bleibt - Robert Kubica kommt nicht. Der Mercedes-Fahrerkader für die DTM-Saison 2013 zeichnet sich immer deutlicher ab.
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Motorsport-Magazin.com - Nachdem die Fahrerkader der beiden anderen Hersteller bereits seit Wochen feststehen, kommt auch bei Mercedes an der Personalfront so langsam Licht ins Dunkel. Ralf Schumacher wird auch 2013 wieder für die Stuttgarter an den Start gehen. Damit bestreitet Schumacher bereits seine sechste Saison in der DTM, wobei ein zweiter und ein dritter Platz 2011 seine besten Resultate darstellen. Mercedes' neuer Motorsportverantwortlicher Toto Wolff, dessen Kernkompetenzen zumindest an den Rennwochenenden jedoch in erster Linie im Bereich der Formel 1 liegen sollen, bestätigte eine Verlängerung von Schumachers Kontrakt. "Wir haben uns mit Ralf auf einen Einjahresvertrag einigen können."

Wir haben uns mit Ralf auf einen Einjahresvertrag einigen können.
Toto Wolff

Für Mercedes sei die Weiterverpflichtung eines langjährigen Teammitglieds in einem Jahr des Umbruchs ein positives Signal. "Wir sind sehr glücklich, dass er uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen wird", erklärte Wolff in Bezug auf den 37-jährigen Routinier gegenüber der Bildzeitung. Noch vor dem Abgang von Motorsportchef Norbert Haug hatte Mercedes am Ende der vergangenen Saison auch die Zusammenarbeit mit David Coulthard und Susie Wolff beendet. Jamie Green entschloss sich hingegen für einen Wechsel zu Audi.

Nach dem Ausstieg von Persson Motorsport wird erwartet, dass die Stuttgarter ihr DTM-Programm auf sechs Fahrzeuge reduzieren. Neben Schumacher und den weiteren Einsatzpiloten des Vorjahres, Gary Paffett, Christian Vietoris, Robert Wickens und Roberto Merhi werden auch F3-Euroseries-Champion Daniel Juncadella gute Chancen auf einen Aufstieg in den DTM- Kader der Schwaben eingeräumt. Nicht mehr realistisch scheint hingegen eine Verpflichtung von Robert Kubica. Der ehemalige F1-Pilot hatte zuletzt in Valencia für Mercedes getestet. "Dabei war er sehr schnell unterwegs", verriet Wolff, der allerdings auch einräumte: "Leider sieht er seinen Weg aber woanders."


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