DTM - Technik-Feature: Die Pedalerie

Variabler Einheitsbaustein

Im Technik-Feature nimmt Motorsport-Magazin.com die Einheitspedalerie in den DTM-Autos unter die Lupe.
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Motorsport-Magazin.com - Leistungsstarke Fahrzeuge zu einem erschwinglichen Preis - so lautet die große Herausforderung bei der Konstruktion eines DTM-Autos. Um dem Ruf nach Kostensenkungen gerecht zu werden, setzten die Hersteller vermehrt auf Einheitsbauteile, beispielsweise die Pedalerie, die im Gegensatz zu den vorherigen Jahren, als jede Marke mit einer eigenen Konstruktion daherkam, bei allen Autos vollkommen gleich gestaltet ist.

Variable Bremsbalance

Das Einheitsbauteil aus Aluminium ist deutlich schwerer als ein speziell angefertigtes System. Es hat ein Gewicht von etwa 3,4 Kilogramm. Die 8000 Kilometer, die in einer DTM-Saison zu bewältigen sind, stellen generell kein Problem dar. Trotzdem wird die Funktionstüchtigkeit der Zylinder aus Sicherheitsgründen zwei bis drei mal pro Jahr überprüft.

Mit Hilfe der Zylinder wird an Kupplung sowie Vorder- und Hinterachse die Bremsbalance und der Kupplungsweg eingestellt. Zu beachten ist vor allem die Bremsbalance, die dafür sorgt, dass das Auto in den Kurven kontrollierbar bleibt. Diese ist variabel und wird nach den Wünschen des Fahrers eingestellt. Bei Highspeed-Bremsvorgängen wird in der Regel eine größere Bremsbalance an der Vorderachse bevorzugt, bei geringeren Geschwindigkeiten ist die Balance vorne und hinten in etwa gleich.

Pedalplatten in unterschiedlichen Größen

Auch die Fußauflage bietet Variationsmöglichkeiten. Die Pedalplatten können in Höhe, Länge und Breite sowie im Abstand zueinander an die individuellen Vorlieben des Fahrers angepasst werden.


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