ADAC GT Masters - Hartes Stück Arbeit für das Tonino Team Herberth

Das Maximum geholt

Das vierte Rennwochenende des ADAC GT Masters gestaltete sich für das Tonino Team Herberth als schwierige Aufgabe.

Motorsport-Magazin.com - Auf dem Red Bull Ring in der Steiermark waren Norbert Siedler und Robert Renauer im Porsche des Tonino Team Herberth der Konkurrenz unterlegen, erkämpften sich aber mit den Plätzen sechs und sieben das Maximum. Freuen durfte sich hingegen Herbert Handlos, der sich mit seinem sechsten Saisonsieg zum Halbzeitmeister kürte. Teamkollege Dominic Jöst fuhr zwei Mal als Dritter über die Ziellinie.

Uns fehlte auf den langen Geraden einiges an Höchstgeschwindigkeit.
Robert Renauer

"An diesem Wochenende haben wir das Maximum herausgeholt", fasst Robert Renauer das Gastspiel des ADAC GT Masters in der Steiermark zusammen. "Der Porsche 911 GT3 R war in der Vergangenheit immer ein Garant für Erfolge auf dem Red Bull Ring. Leider sah das in diesem Jahr ganz anders aus. Zwar konnten wir die Zeiten vom letzten Jahr unterbieten, doch das hat nicht gereicht, da die anderen Hersteller noch mehr zugelegt haben. Im Vergleich zur Konkurrenz fehlte uns auf den langen Geraden einiges an Höchstgeschwindigkeit." Trotz Geschwindigkeitsdefizit stellte der Jedenhofener sein Können unter Beweis und sicherte sich im Zeittraining den fünften Startplatz. Dank einer fehlerfreien Leistung im Rennen sahen der 29-Jährige und Teamkollege Norbert Siedler die Zielflagge anschließend als Sechste.

Schwieriger sah es da schon im zweiten Lauf am Sonntag aus. Siedler musste das Rennen von der elften Position in Angriff nehmen. "Überholen war fast unmöglich", erklärt der Österreicher. "Beim Boxenstopp zur Rennhalbzeit haben wir es dann aber doch geschafft, einige Plätze gutzumachen." Renauer, der nach dem Fahrerwechsel den 911er von Siedler übernommen hatte, glänzte mit großem Kampfgeist und beendete das Rennen schließlich als Siebter.

Ich bin so glücklich über diesen Sieg.
Herbert Handlos

In der Gesamtwertung liegt das deutsch-österreichische Duo nach acht von 16 Rennen mit 52 Punkten auf dem siebten Platz. In der für Amateurrennfahrer ausgeschriebenen Gentlemen-Wertung liegt weiterhin der Österreicher Herbert Handlos an der Spitze. Der 31 Jahre alte Tonino-Pilot feierte in Spielberg sein Heimspiel. Nach Platz fünf am Samstag holte Handlos am Sonntag Saisonsieg Nummer sechs. "Ich bin so glücklich über diesen Sieg", strahlte Handlos. "Die Mechaniker haben über das gesamte Wochenende hinweg einen tollen Job geleistet. Der Sieg war für mich besonders wertvoll, da ich viele Gäste vor Ort hatte, die mir die Daumen gedrückt haben."

Gleich zwei Mal schaffte Dominic Jöst den Sprung auf das Podest in der Gentlemen-Wertung. Der Absteinacher teilte sich in Spielberg erstmals seinen Porsche mit Youngster Stefan Wackerbauer. "Stefan ist ein super Kerl und passt perfekt zum Team. Zudem ist er echt schnell", freut sich Jöst. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag beendeten die beiden das Rennen auf dem dritten Platz.

Für das Tonino Team Herberth bildete das Gastspiel auf dem Red Bull Ring das Ende der ersten Saisonhälfte im ADAC GT Masters. Vier von acht Rennwochenenden sind geschafft, weiter geht es vom 8. bis 10. August auf dem Slovakia Ring vor den Toren von Bratislava.


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