ADAC GT Masters - Heimspiel für Grasser Racing auf dem Red Bull Ring

Grasser Racing vertritt die Farben Österreichs

Das Team kommt aus Knittelfeld direkt am Red Bull Ring und setzt auf zwei Lamborghini. Alle vier Fahrer kommen aus Österreich.

Motorsport-Magazin.com - Grasser Racing fiebert dem Heimspiel beim ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring (6. bis 8. Juni, beide Rennen live ab 11:45 bei kabel eins) entgegen. Das Team aus Knittelfeld am Red Bull Ring verstärkt das Feld der "Liga der Supersportwagen" bei dem Österreich-Gastspiel mit zwei Lamborghini Gallardo. Beim Heimrennen setzt das Team um Gottfried Grasser mit Hari Proczyk (38) und Gerhard Tweraser (25) auf zwei Lokalmatadore, die in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke aufgewachsen sind. Im zweiten Lamborghini feiern die beiden Österreicher Sandro Bickel (23) und Sascha Halek (25) ihr Debüt im ADAC GT Masters.

Das ADAC GT Masters ist immer eine tolle Veranstaltung mit einer guten Atmosphäre.
Gottfried Grasser

Teamchef Grasser freut sich auf die beiden Rennen. "Das ADAC GT Masters ist immer eine tolle Veranstaltung mit einer guten Atmosphäre, die Wettervorhersage für das Wochenende ist großartig und dazu fahren wir erstmals vor der traumhaften Kulisse der sehr beeindruckenden neuen Haupttribüne auf dem Red Bull Ring. Bessere Voraussetzungen kann man sich nicht wünschen. Alle unsere Mechaniker wohnen im Umkreis von fünf Minuten um die Strecke, das gesamte Team steht vor einem Heimrennen."

Bei den Fahrern setzt Grasser auf eine Mischung aus Routine und Nachwuchs. Proczyk und Tweraser teilen sich wie im vergangenen Jahr einen Gallardo, im zweiten Lamborghini starten mit dem Duo Halek/Bickel zwei Newcomer. Halek fährt 2014 erstmals mit dem knapp 600 PS starken Lamborghini, Bickel startet erstmals in dem GT3-Sportwagen, kennt aber bereits die Markenpokal-Variante des Gallardo. Teamchef Grasser, bis zum vergangenen Jahr ebenfalls im ADAC GT Masters aktiv, verzichtet auf den Start bei seinem Heimrennen. "Ich konzentriere mich auf den Job als Teamchef an der Boxenmauer. Ich dachte, das sei etwas weniger aufregend als selbst zu fahren, doch als Teamchef ist man noch nervöser."

Das Lamborghini-Team erhofft sich vor der eigenen Haustür ein gutes Ergebnis: "Peter Kox hat beim Saisonstart in Oschersleben mit einem Startplatz in der ersten Reihe bewiesen, dass der Lamborghini konkurrenzfähig ist. Wenn wir es in den beiden Rennen in die Top-Sechs schaffen, wäre das ein realistisches Ziel und ein tolles Ergebnis."


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