ADAC GT Masters - Sandritter nach erstem Sieg überglücklich

Unglaubliches Gefühl

Was für ein Rennwochenende für Max Sandritter und das "PIXUM Team Schubert" powered by Jochen Schweizer. Besser hätte es für Team und Fahrer kaum laufen können.

Motorsport-Magazin.com - "Das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich erlebe gerade eine Menge schöner Emotionen", sagte Sandritter noch im Cockpit seines BMW Z4 GT3 über Boxenfunk. Er hatte gerade in einem schwierigen Rennen, das aufgrund eines heftigen Gewitters erst verspätet gestartet werden konnte, bei abtrocknender Piste die Nerven behalten und seinen allerersten Sieg im ADAC GT Masters in perfekter Manier nach Hause gefahren.

Jens Klingmann hatte den BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 als Vertreter von Jörg Müller auf die Poleposition gestellt und das Auto an zweiter Stelle liegend an Sandritter übergeben. Das "PIXUM Team Schubert" powered by Jochen Schweizer zog Slicks auf und traf damit bei schnell abtrocknender Strecke genau die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Eine Runde später kam das bis dato führende Schwesterauto mit der Startnummer 19 an die Box, um sich Slicks zu holen. Diese eine Runde reichte Sandritter, um auf der Strecke genug Zeit gutzumachen, um sich vor Claudia Hürtgen wieder auf Platz eins zu schieben.

Ich erlebe gerade eine Menge schöner Emotionen
Max Sandritter

Wenn auch zunächst unbemerkt. "Ich wusste zu Beginn gar nicht, dass ich in Führung lag und habe ständig den schwarzen BMW Z4 GT3 vor mir gesucht. Erst in der Safety-Car-Phase hat mir das Team gesagt, dass ich vorne liege", sagte Sandritter. "Nach meinem guten Restart konnte ich das Rennen dann kontrolliert nach Hause fahren, auch wenn Claudia am Ende noch einmal näher gekommen ist."

Bereits im ersten Rennen am Samstag hatte Sandritter die Pechsträhne der ersten beiden Rennwochenenden der Saison beendet. Er und Klingmann belegten den dritten Platz und sorgten damit für den ersten Podestplatz in Sandritters GT-Masters-Karriere. Grundlage für diesen Erfolg war der dritte Startplatz gewesen, den der 24-Jährige in seinem bis dato besten Qualifying am Freitag herausgefahren hatte.

Nach diesem Wochenende der Superlative kann Sandritter mit einem sehr guten Gefühl in die nun folgende Sommerpause gehen. Das nächste Rennwochenende steht erst vom 2. bis zum 4. August auf dem Nürburgring auf dem Programm. Dann hoffentlich wieder mit einem gesunden Jörg Müller an seiner Seite.


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