24 h Nürburgring - Audi: Gesamtsieg fehlt noch

Phoenix Racing als Werksteam

Phoenix Racing wird beim 24-Stunden-Rennen 2012 erstmal das Audi-Werksteam stellen und hofft nach drei Jahren endlich auf den Gesamtsieg.
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Motorsport-Magazin.com - Nach dem Meisterschaftssieg von Phoenix Racing vergangenes Jahr in der DTM, fehlt den 'Audianern' nun nur noch ein Sieg: Jener beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, dem größten Autorennen der Welt. In der Vergangenheit hat es dafür noch nicht gereicht, 2012 soll der erste Erfolg beim legendären Langstreckenklassiker geholt werden.

Aufgrund des zeitgleichen DTM-Laufs im britischen Brands Hatch musste Audi im Vergleich zu den Vorjahren allerdings etwas 'umbauen': Abt Sportsline hat das Engagement auf der Nordschleife aufgegeben, Phoenix Racing wurde zum Werksteam ernannt. WRT, Mamerow Racing, Raeder Motorsport und die Audi race experience setzen jeweils einen Kunden-R8 ein.

Phoenix bereit für den Sieg

Unsere Vorbereitungen sind abgeschlossen. Wir haben alles getan, was möglich war
Ernst Moser

Für Phoenix-Teamchef Ernst Moser wird das 24-Stunden-Rennen 2012 daher etwas ganz Besonderes. "Unsere Vorbereitungen sind abgeschlossen. Wir haben alles getan, was möglich war", erklärte Moser siegeswillig. "Unsere Fahrer haben sich in den VLN-Rennen bestens auf das neue Auto eingestellt. 24-Stunden-Rennen sind unser Herzblut, noch dazu ist dieses Rennen unser Heimspiel."

Anders als im Vorjahr ist auch der eingesetzte Audi R8 LMS, der nach einer Weiterentwicklung nun die Erweiterung 'ultra' in der Fahrzeugbezeichnung trägt. "Mit dem neuen Audi R8 LMS ultra und unseren Fahrerbesetzungen haben wir alle Möglichkeiten, nach mehreren Anläufen diesmal ganz oben zu stehen."", hofft Moser.

Insgesamt zwei Audi R8 LMS ultra wird Phoenix Racing 2012 einsetzen. Einer wird dabei von Marcel Fässler, Christopher Mies, René Rast und Frank Stippler pilotiert, am Steuer des zweite Sportwagens werden Marc Basseng, Christopher Haase, Frank Stippler sowie Markus Winkelhock sitzen. Frank Stippler wird in diesem Jahr beide Ingolstädter über die Nordschleife tragen. "Auch in diesem Jahr freue ich mich wieder riesig auf das Rennen", grinste der Deutsche.

Stippler mit Doppel-Aufgabe

"Ich glaube, dass wir eine gute Basis haben, nach drei Klassensiegen in Folge um den Gesamtsieg mitfahren zu können", hofft Stippler und ergänzt: "Es ist ein lang gehegter Traum und Wunsch von mir, einmal diesen Langstreckenklassiker zu gewinnen."

Ich glaube, dass wir eine gute Basis haben, nach drei Klassensiegen in Folge um den Gesamtsieg mitfahren zu können
Frank Stippler

Marcel Fässler, der zusammen mit Christopher Mies, René Rast und Frank Stippler den Audi mit der Startnummer zwei steuern wird, freute sich ebenfalls. "Es ist eine tolle Rennstrecke. Wir haben schon einige VLN-Rennen gewonnen", so der Schweizer. "Ich bin überzeugt, dass wir gut vorbereitet sind und damit die Chance haben, die 24 Stunden auch zu gewinnen. Aber bekanntlich sind solche Rennen immer eine Herausforderung für Material und Mensch. Man darf keine Fehler machen und das Tempo muss passen."

Neben Phoenix Racing als Werksteam werden zusätzlich vier weitere Teams mit der Unterstützung von Audi Sport customer racing an den Start gehen. Sie allen vertrauen ebenfalls auf die neueste Generation des GT3-Sportwagens - den deutlich überarbeiteten Audi R8 LMS ultra. Damit haben Mamerow Racing, Raeder Motorsport, das Speedhunters Team WRT und die Audi race experience ebenfalls beste Chancen auf ein Top-Ergebnis.

Bereits zum vierten Mal stellt der Audi R8 in diesem Jahr sein Können beim 24-Stunden-Rennen auf die Probe. In den vergangenen drei Jahren war der Rennwagen mit dem V10-Mittelmotor jeweils das Auto, das es in der GT3-Klasse zu schlagen galt. Für einen Gesamtsieg kamen in diesen Jahren aber stets nur aufwendigere und leistungsstärkere GT2-Modelle in Frage. In diesem Jahr gilt die Klasse SP9 mit über 30 namhaften GT3-Fahrzeugen als Top-Kategorie. Kein leichtes Unterfangen für Audi.


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