24 h von Le Mans - Proton: Dempsey macht guten Job

Beide Elfer im Ziel

Das Proton-Team beendete die 24 Stunden zwiegespalten. Während der Porsche um Patrick Dempsey solide abschnitt, hatte das Schwesterauto Pech.

Motorsport-Magazin.com - Beide Fahrzeuge waren gut ins Rennen gekommen, als in der vierten Runde der in der GTE-Am-Klasse führende Allan Simonsen mit seinem Aston Martin in der extrem schnellen Tertre-Rouge-Kurve schwer verunglückte und im Medical Center an den Folgen des Unfalls verstarb. Von diesem Zeitpunkt weg traten die sportlichen Entscheidungen auf der Rennstrecke in den Hintergrund.

Die beiden Elfer aus Ummendorf kämpften in der Folge bis kurz nach Mitternacht um die Spitze und lagen sogar phasenweise auf Platz eins und zwei. Leider rutschte Gianluca Roda kurz nach Mitternacht bei schwierigen Witterungsbedingungen ins Kiesbett. Die Bergung dauerte eine gefühlte Ewigkeit und so gingen schon früh zwei Runden verloren.

Zusammenstoß mit Prototyp

Es war eine sehr schwierige Nacht für Techniker und Fahrer, da nasse und trockene Fahrbahn ständig wechselten. Um fünf Uhr morgens wurde dann Paolo Ruberti vom Lola-LMP2 des Franzosen Romain Brandela ins Kiesbett befördert und damit waren alle Chancen auf eine durchaus mögliche Platzierung im Vorderfeld zunichte.

Im zweiten Fahrzeug, das unter der Bewerbung von Dempsey/Del Piero-Proton ins Rennen gegangen war, betätigte sich der US-TV-Star Patrick Dempsey, bekannt aus "Grey´s Anatomy". Und dies nicht einmal schlecht. Mit Unterstützung seines Partners Joe Foster und des Porsche-Werksfahrers Patrick Long geigte das Trio im hochprofessionellen Feld des 24-Stunden-Rennens munter mit. In der Endabrechnung belegte der auffällig gestylte Elfer nach einem ausgezeichneten Rennen den vierten Platz.


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