WEC - Prolog: LMP1-Hersteller treffen aufeinander

Prototypen-Privatiers schrauben noch

Die Testtage zur diesjährigen Langstrecken-WM sind nicht mehr fern. Anwesend sein werden 27 Boliden, die neuen seitens Lotus und Rebellion jedoch nicht.
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Motorsport-Magazin.com - Am 28. und 29. März werden die drei brandneuen LMP1-Fahrzeuge Audi R18 e-tron quattro, Porsche 919 Hybrid und Toyota TS040 Hybrid erstmalig gemeinsam auf die Piste gehen. Der Le-Mans-Veranstalter ACO hat dieser Tage die Teilnehmerliste zu den offiziellen Testfahrten der Langstrecken-WM 2014 veröffentlicht. Stattfinden wird der sogenannte Prolog auf der beliebten Teststrecke Paul Ricard HTTT im französischen Le Castellet. Insgesamt umfasst die Liste 27 von 31 Saisonnennungen.

Die drei großen Werksmannschaften der Königsklasse werden allesamt ihre regulären Aufgebote in die Provence entsenden. Zu jeweils unterschiedlichen Zeitpunkten binnen der vergangenen Monate waren Audi, Porsche und Toyota allerdings schon einmal mit ihren Autos anno 2014 in Le Castellet zugegen. Die deutsch-japanische TMG-Truppe wird ihren TS040-Boliden überdies am Vortag des Prologs offiziell enthüllen. Ende Januar hatte Toyota als letzter LMP1-Hersteller den Testbetrieb mit dem neuen Wagen aufgenommen.

In Südfrankreich nicht mit von der Partie sein wird hingegen Lotus. Die Truppe unter dem Banner der britischen Sportwagenmarke befindet sich mit der Fertigstellung ihrer Konstruktion T129 im Verzug. Anstelle des Tests in Le Castellet wird die Equipe daher später private Erprobungsfahrten unternehmen. Auch der Rebellion R-One aus dem Rebellion-Racing-Lager ist noch nicht in Gänze aufgebaut. Die Eidgenossen werden jedoch mit ihren beiden Lola-Jahreswagen vom Typ B12/60 auf der Paul-Ricard-Strecke trainieren.

Sämtliche LMP2-Autos mit dabei

Neben Mathias Beche, Nick Heidfeld und Nicolas Prost wird wohl auch Neuzugang Dominik Kraihamer für die Rebellen anwesend sein; in der Teilnehmerliste taucht der Name des Österreichers aber nicht auf. Ohnehin sind bei den Mannen in Schwarz und Gold noch zwei Cockpits für das große Rennen in Le Mans zu vergeben. Wann der Kader letztlich fixiert sein wird, ist unklar. Noch offene Fahrerfragen gibt zwar ebenso in der LMP2-Kategorie, doch die sieben WM-Einschreibungen sind indes alle für den Prolog angemeldet worden.

Die beiden GT-Fraktionen werden an der Côte d'Azur mit zwölf Vehikeln aufwarten. Aston Martin stellt sowohl für die Profi- als auch für die Amateursektion nur jeweils einen Wagen ab. In erster Linie sollen die neuen Piloten des durch Bamboo Engineering betreuten Vantage-Renners Kilometer sammeln, nämlich Ex-Larbre-Schützling Fernando Rees sowie die ehemaligen WTCC-Starter Alex MacDowall und Darryl O'Young. Im Übrigen wird das AF-Corse-Team sein zweites Profimobil mangels Fahrern daheim in Piacenza belassen.


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