WEC - BOP für GTE-Klassen steht

Boost für Aston Martin und Porsche

Der ACO hat die Balance of Performance für die GTE-Kategorie festgelegt. Generell werden die GTs leichter und stärker, müssen aber den Heckflügel absenken.
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Motorsport-Magazin.com - Das Balancing in der GT-Kategorie für 2013 steht fest. Bei der Tagung des Endurance Committees in Paris wurden die Bestimmungen für die diesjährige Saison festgelegt. Die Basis bilden die Regularien für 2013 im technischen Reglement, das BOP wird über Waiver hergestellt. Größter Profiteur ist Aston Martin: Der V8 Vantage wird um 40kg erleichtert und bekommt 1,4mm größere Air-Restriktoren. Zusätzlich wird die Kapazität des Tanks um 5 Liter erhöht - ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei Langstreckenrennen. Dafür wird der Heckflügel-Gurney um 10mm beschnitten.

Zugeständnisse bekommt auch Porsche, vor allem beim alten Modell des 911 GT3 RSR. Die 997er-Baureihe darf 35kg ausladen und erhält 0,7mm größere Restriktoren. Selbiges gilt für den neuen 991er-Porsche, doch muss bei diesem der Heckflügel gleich um 100mm abgesenkt werden. Schlechte Nachrichten dagegen für Ferrari: Der Tank darf künftig nur noch 85 Liter fassen, das sind 5 Liter weniger als normal. Der ACO versucht hier, den Vorteil der Direkteinspritzung beim 458 Italia auszugleichen. Wie Porsche muss auch Ferrari den Heckflügel um 100mm absenken. Als Trostpflaster gibt es 10kg weniger Gewicht für den Italiener.

Alle Änderungen gelten sowohl für die Profi- als auch die Amateurkategorie. Nur für Letztere hingegen gilt die Änderungen an der Corvette: Diese bekommt 5kg Gewicht drauf gepackt und muss den Heckflügel um 25mm absenken. Dafür gibt es 1,3mm größere Restriktoren. Der sportliche Direktor des ACO, Vincent Beaumesnil, erklärte, dass nichts in Stein gemeißelt ist: "Wir haben beim Balancing Daten aus verschiedenen Quellen genutzt. Natürlich werden wir die Fahrzeuge über die Saison hinweg beobachten und das BOP wenn nötig anpassen."


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