Supercup - Bamber dominiert Saisonauftakt

Wichtige Punkte für Bachler

Der Neuseeländer Earl Bamber durfte sich über den ersten Sieg im Porsche Supercup 2014 freuen. So möchte Bamber weitermachen.

Motorsport-Magazin.com - Earl Bamber (Fach Auto Tech) hat das erste Rennen der neuen Saison im Porsche Mobil 1 Supercup gewonnen. Am Sonntag setzte sich der 23 Jahre alte Neuseeländer auf der Strecke im spanischen Barcelona gegen Philipp Eng (Team Project 1) und Ben Barker (VERVA Lechner Racing Team) durch. Als Bamber über die Ziellinie fuhr, riss er die Arme hoch und freute sich über seinen ersten Sieg im Porsche Mobil 1 Supercup. "Das ist wirklich unglaublich. Wie schön, dass ich meine erste Saison in dieser Serie mit einem Sieg beginnen darf. So kann es gerne weitergehen", sagte der Porsche Scholarship-Fahrer als er seinen Pokal in Empfang genommen hatte.

Nach einem Herzschlag-Qualifying am Samstag stand Eng auf der Pole-Position. Ein zeitlicher Vorsprung von 18 Tausendstel vor Bamber sicherte dem Österreicher den ersten Startplatz. Am Sonntag im Rennen gelang Bamber jedoch ein optimaler Start und er setzte sich mit seinem 460 PS starken 911 GT3 Cup, der auf der siebten Generation des Porsche 911 basiert, sofort an die Spitze des Feldes. Dort baute der Meister des Porsche Carrera Cup Asien seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sah mit einem Vorsprung von fast fünf Sekunden vor Eng als Erster die Zielflagge. "Leider lag mein Startplatz komplett im Schatten und die Strecke war vom nächtlichen Regen noch feucht. Der zweite Startplatz war durch die Sonne schon abgetrocknet, deshalb konnte ich Earl nicht Paroli bieten und im Rennen war er einfach schneller als ich", erklärte Eng, der sich trotzdem über sein erstes Podium im Supercup freute.

Der 23-jährige Ben Barker ging vom siebten Startplatz ins Rennen und fuhr beherzt auf das Podium. "2013 konnte ich nicht ein einziges Mal unter die ersten Drei fahren – und jetzt gleich im ersten Rennen. Für mich war dies ein fantastischer Moment", sagte Barker. Hinter dem 1,93 Meter großen Briten fuhr Christian Engelhart (Konrad Motorsport) als Vierter ins Ziel.

Für Porsche-Junior Alex Riberas (Mc Gregor powered by Attempto Racing) hätte das Rennen ruhig etwas länger dauern dürfen, denn der Lokalmatador aus Barcelona kämpfte sich über die Zeit immer weiter nach vorn. Von Platz elf gestartet beendete der 20-Jährige den ersten Saisonlauf als Fünfter. "Ich bin sehr glücklich mit meinem Resultat. Mit Klaus Bachler hatte ich eine enge Begegnung in der ersten Kurve und musste die Ideallinie verlassen. Dabei wurden meine Reifen recht schmutzig und ich brauchte zwei Runden, um wieder optimal fahren zu können", erklärte Riberas.

Dann wurde es turbulent und ich war in eine kleine Kollision verwickelt.
Klaus Bachler

Porsche-Junior Klaus Bachler sammelte als Sechster wichtige Punkte, war jedoch nicht zufrieden: "Leider war mein Start sehr schlecht. Da verlor ich zwei Plätze. Grundsätzlich fehlte mir etwas die Pace, da müssen wir jetzt erstmal analysieren, woran es gelegen hat." Bei seinem ersten Einsatz im Supercup gelang Porsche-Junior Sven Müller ein elfter Platz im Feld der 26 internationalen Fahrer. "Mein Start war sehr gut und ich konnte drei Positionen gewinnen. Dann wurde es turbulent und ich war in eine kleine Kollision verwickelt. Es gelang mir trotz des Schadens an meinem Fahrzeug gegen Ende immer schnellere Runden zu fahren. Platz elf ist unter diesen Umständen ein gutes Ergebnis." Porsche-Junior Connor de Phillippi (Förch Racing by Lukas Motorsport) belegte Platz zwölf. "In der ersten Kurve wurde ich von hinten getroffen und mein Fahrzeug beschädigt. Danach konnte ich das Rennen nur noch mit Mühe zu Ende bringen", sagte de Phillippi.

Das nächste Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup findet auf dem legendären Stadtkurs von Monaco statt. Vom 22. bis 25. Mai ist das Porsche Fahrerlager im Zirkuszelt in Monaco aufgebaut. Der 3,340 Kilometer lange Stadtkurs wird für die Fahrer der 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup zur Herausforderung, denn es gibt nur wenige Überholmöglichkeiten und die enge Strecke verzeiht keine Fehler.


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