Supercup - Edwards wird in London beigesetzt

Keine Blumen

Fast einen Monat nach seinem tödlichen Unfall in Australien wird Porsche-Fahrer Sean Edwards in seiner Heimat beerdigt.
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Motorsport-Magazin.com - Sean Edwards, der bei einem Fahrercoaching für einen jungen australischen Piloten am 15. Oktober ums Leben kam, wird am heutigen Montag in London beigesetzt. Die Messe findet in der St Paul's Church statt, anschließend ist eine Trauerfeier im Berkeley Hotel geplant. Die Familie bittet die Trauernden, keine Blumen zu schicken, sondern an die Sean Edwards Foundation zu spenden.

Ursprünglich war die Beerdigung für den 29. Oktober geplant gewesen. Grund für die Verschiebung soll gewesen sein, dass der zuständige Gerichtsmediziner die Leiche Edwards' noch nicht freigegeben hatte.

Zustand des Piloten unklar

Edwards hatte als Fahrercoach neben Will Holzeimer gesessen, als der Porsche 996 GT3 mit hoher Geschwindigkeit in die Begrenzung des Queensland Raceway einschlug und in Flammen aufging. Edwards starb noch an der Unfallstelle, während Holzeimer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde.

Über Holzeimers Gesundheitszustand ist derzeit nicht viel bekannt. Entgegen erster Meldungen trug der 22-Jährige keine Verbrennungen davon. Seine inneren Verletzungen und Knochenbrüche sind jedoch so gravierend, dass er wenigstens eine Woche lang nicht zu Bewusstsein kam. Ob er mittlerweile ansprechbar ist, ist nicht bekannt.

Auch die Ursache des Unfalls liegt nach wie vor im Dunkeln. Die Polizei hatte bereits bekannt gegeben, dass es Wochen dauern würde, das stark zerstörte Wrack zu untersuchen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie niemanden fanden, der zufällig Aufnahmen vom Unfallhergang machte. Mitglieder des Motorsportclubs von Queensland beschreiben Holzeimer als einen kompetenten Fahrer und halten einen Fahrfehler für unwahrscheinlich.


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