Beim Auftakt der Tourenwagen-Weltmeisterschaft im brasilianischen Curitiba hat Yvan Muller die erste Pole-Position des Jahres erobert. Im abschließenden Qualifying benötigte der Franzose für seine schnellste Runde lediglich 1:23.757 Minuten. Hinter dem Ex-Weltmeister reihten sich Jordi Gene und Mullers Teamkollegen Alain Menu und Rob Huff ein. Der amtierende Weltmeister Gabriele Tarquini wurde mit etwas mehr als einer Zehntelsekunde Rückstand Fünfter.
Im ersten Teil der Qualifikation, die in dieser Saison auf normalen Rennstrecken wieder über 20 Minuten andauert, musste sich rund die Hälfte des Fahrerfeldes verabschieden. Während es sich Rob Huff im Chevrolet schon früh an der Spitze gemütlich machte, wurde dahinter um die besten zehn Plätze gekämpft. Auf der Strecke blieben neben den sieben Privatfahrern auch Tiago Monteiro und Fredy Barth, die beide mit einem Seat TDI an den Start gehen.
In der Privatfahrerklasse, die in diesem Jahr nur aus BMW- und Chevrolet-Piloten besteht, fuhr Stefano D'Aste die schnellste Rundenzeit. Der Italiener war mit 1:25.153 Minuten rund zwei Zehntelsekunden schneller unterwegs als Darryl O`Young. Franz Engstler, der einzige deutsche Starter im Fahrerfeld, kam lediglich auf den 16. Platz.
Chevrolet mit drei Autos in den ersten beiden Startreihen
Als Favorit auf die Pole-Position kristallisierte sich Chevrolet heraus. Mit einer Schlussattacke reihten sich Alain Menu und Yvan Muller hinter ihrem Teamkollegen Rob Huff ein. Der Vorsprung auf Huff auf die Verfolger war dabei schon enorm - der Brite war zunächst vier Zehntel schneller unterwegs als Augusto Farfus im besten Werks-BMW.
In der zweiten Qualifying-Session und den letzten zehn Minuten sollten die Karten jedoch neu gemischt werden. Rob Huff fiel bis auf den vierten Platz zurück, während Yvan Muller die Spitzenposition übernahm, obwohl direkt vor dem Chevrolet-D-Zug Norbert Michelisz durch das Kiesbett pflügte.
Für das BMW-Duo Andy Priaulx und Augusto Farfus blieben nur die Ränge sechs und sieben, hinter ihnen reihten sich noch die beiden neuen Diesel-Piloten Nykjaer und Coronel aus dem Seat-Lager ein.

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