Endlich auf dem Podium. Wie sehr freust du dich darüber?
Adrian Zaugg: Es war wirklich an der Zeit, dass ich es endlich auf das Podium schaffte. Ich hatte in den letzten Jahren schon ein paar Mal die Chance dazu, aber es hat die geklappt. Das Team hat in den letzten Rennen einen großen Schritt gemacht und wir hatten im Rennen eine ordentliche Pace.
Beim Start bist du sogar in Führung gegangen, es fing also gut an?
Ja, der Start war wohl noch besser als der gestrige. In der ersten Startreihe ist so etwas natürlich noch wichtiger. Ich bin die erste Runde gefahren wie im Qualifying, aber meine Vorderreifen waren wohl noch zu kalt und haben ein paar Mal blockiert, so habe ich mit auch Bremsplatten eingefangen, an die ich mich erst nach einigen Runden gewöhnen konnte.
Hattest du am Ende keine Chance gegen Turvey? Gestern warst du ja noch schneller als er...
Ich bin gegen Ende nur an ihn herangekommen, weil er ein paar kleinere Fehler gemacht hat. Gestern waren wir noch schneller unterwegs, aber heute hat er eine bessere Leistung gezeigt.
Und warum zog Sergio Perez so leicht an dir vorbei?
Er ist wirklich in riesigen Schritten näher gekommen und war viel schneller als ich, also habe ich mich gar nicht wirklich gegen ihn gewehrt. Ein Zweikampf hätte mich wohlmöglich das Podium kosten können, aber so war der Vorsprung auf Platz vier groß genug.
Welche Ziele hast du für Ungarn?
Am liebsten könnte es so weitergehen. Der Hungaroring ist eine Strecke, die mir sehr gut gefällt. Wenn wir so weiter arbeiten wie jetzt, dann können wir konstant in die Punkte fahren.

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