Moto3 - Pokal oder Spital? Lädierte Hand bremst Öttl ein

Auch in Valencia kein Podium für Öttl

Philipp Öttl mischte in Valencia vorne mit. Doch aus "Pokal oder Spital" wurde nichts. Denn seine lädierte Hand behinderte ihn, als es zählte.
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Motorsport-Magazin.com - "Pokal oder Spital" - diese Parole gab Philipp Öttl nach dem Qualifying noch vor. Im Rennen der Moto3-Klasse ließ Öttl die entsprechende Umsetzung vermissen. Statt einen Nuller oder 16, 20 oder 25 Punkte anzuschreiben, wurden es für Öttl beim Valencia-GP am Ende acht Zähler, die er für die achte Position im Ziel erhielt. Öttl konnte sein Versprechen nicht halten, hat dafür allerdings mildernde Umstände.

Denn seine lädierte Hand machte sich im Rennen bemerkbar und verhinderte einen entsprechenden Husarenritt Öttls. "Ich habe leider doch ein paar Probleme mit der Hand gekriegt. Es waren zwar keine Schmerzen, aber meine Hand ist fest geworden und deshalb habe ich es von Kraft her einfach nicht gepackt", gibt Öttl nach dem Rennen zu Protokoll. Die Probleme im Rennen waren allerdings nicht neu, wie Öttl weiter durchklingen ließ.

Valencia: Öttl bekommt Hand-Probleme zur ungünstigsten Zeit

Öttl stellte den Anschluss zur Spitze her - dann meldete sich die Hand - Foto: Tobias Linke

"Schon die Tage zuvor hatte ich ein paar Probleme gehabt, aber das Rennen ist halt doch nochmal länger. Ich hätte eigentlich schon gedacht, dass ich es durch schaffe, aber es war anstrengend bis zum Gehtnichtmehr", ärgert sich Öttl nach dem Rennen. Dabei lief es lange Zeit gut für den Deutschen. Zwar fiel er zunächst bis auf den neunten Platz zurück und drohte, den Anschluss nach ganz vorne zu verlieren. Doch Öttl biss auf die Zähne und kämpfte sich wieder ran.

Doch das war offensichtlich zu viel für Öttls lädierte Hand. "Wie ich bei Gruppe dran war haben die Probleme begonnen. Ich habe dann versucht, trotzdem noch zu ziehen. Aber dass hat sich ins Fahren und in meine Linie eingewirkt", hadert Öttl nach dem Rennen mit seinem Schicksal. So holte er am Ende mit Platz acht noch das Maximum aus den Möglichkeiten heraus. Das abschließende Fazit fällt trotzdem ernüchternd aus: "Top-10 ist nicht schlecht, aber ich wollte eigentlich schon mehr."


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