Moto3 - Salom: Auf Krücken zur Bestzeit

WM-Leader im 3. Training voran

Der angeschlagene WM-Leader zeigt seinen Rivalen in Brünn wo der Hammer hängt. Die Deutschen enttäuschen.
von

Motorsport-Magazin.com - Auf Krücken gestützt stieg Luis Salom in Brünn auf seine KTM, ehe er sich zweimal bekreuzigte und auf die Strecke ging. 40 Minuten später durfte er sich über die Bestzeit im 3. Freien Training freuen.

Die Platzierungen: Alex Rins lag mit einer Zeit von 2:09.107 fast die gesamte Session voran. Der spanische KTM-Pilot drückte seine Zeit fünf Minuten vor dem Ende sogar auf 2:08.409, musste sich am Ende dennoch mit Rang drei zufrieden geben. Denn als sich die Fahrer in den Schlussminuten für das Qualifying warm schossen purzelten die Zeiten. Am Ende hatte WM-Leader Luis Salom die Nase mit 2:08.239 vorne. Dahinter folgten Jack Miller (+0.030 Sek.), Rins (+0.032), Alexis Masbou (+0.147), Maverick Vinales (+0.164) und Alex Marquez (+0.194).

Jonas Folger, der am Freitag über starkes Chattering geklagt hatte, konnte seine Probleme scheinbar auch im 3. Training nicht beheben und landete mit 1.2 Sekunden Rückstand nur auf dem neunten Rang. Zweitbester Deutscher war Toni Finsterbusch (+2.419) als 25., Philipp Öttl (+3.020) belegte Rang 31 und Florian Alt (+3.054) wurde 33. und damit Vorletzter.

Die Zwischenfälle: Als erster Pilot stieg Luca Amato schon in seiner ersten Runde unfreiwillig ab und schlitterte neben seinem Motorrad in den Kies. Er konnte das Trainings danach nicht wieder aufnehmen. 15 Minuten vor dem Ende erwischte es auch Lorenzo Baldassari, dessen FTR-Honda sich ohne ihren Piloten überschlug.

Das Wetter:Im bewölkten Brünn war es mit 18 Grad Lufttemperatur zu Beginn der ersten Session des Tages kühl. Die Strecke hatte gegen Ende immerhin 25 Grad.

Die Analyse: Mit Jack Miller und Alexis Masbou mischten im letzten Training zwei FTR-Honda-Piloten im Spitzenfeld mit - ein seltenes Bild. Der Sieg wird dennoch über die üblichen Verdächtigen führen. Jonas Folger hingegen dürfte mit seinem Latein am Ende sein, die Probleme vom Freitag konnten wohl nicht behoben werden.


Weitere Inhalte:

nach 14 von 18 Rennen
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x