GP3 - Niederhauser: Mit Bestzeit in die Winterpause

Zuversichtlich in die Zukunft

Patric Niederhauser testete in Abu Dhabi für drei verschiedene GP3-Teams - am Ende sprang die Bestzeit heraus. Wie geht es mit dem jungen Schweizer weiter?

Motorsport-Magazin.com - Patric Niederhauser hat bei den GP3-Tests auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi die absolute Bestzeit markiert. Der 22-jährige Berner hat an drei Tagen für drei verschiedene Teams getestet. Am Dienstag drehte Niederhauser insgesamt 43 Runden für das Team Jenzer Motorsport, für das er schon die letzten zwei Jahre in dieser Nachwuchskategorie gefahren ist. In der Morgensession belegte er Platz 2. Am Nachmittag war er mit sieben Zehntel Rückstand auf die Spitze Elftschnellster. Am Mittwoch nahm Niederhauser im Dallara-GP3 von ART Platz.

Dort absolvierte er 51 Umläufe und liess sich morgens wie nachmittags die zweitschnellste Zeit notieren. Am dritten und letzten Tag stand der Gesamt-13. der vergangenen Saison bei MW Arden im Einsatz. Im Auto des frischgebackenen GP3-Meisters Daniil Kvyat erzielte er zuerst die zweitschnellste Zeit. Am Nachmittag steigerte sich Niederhauser nochmals und brennte mit 1:55,372 Minuten die absolute Bestzeit in den heißen Wüstenasphalt.

"Ich hatte keine einfache Saison und bin deshalb umso glücklicher, dass ich sie so erfolgreich abschließen konnte", so Niederhauser. Am ersten Tag bin ich für mein bisheriges Team Jenzer Motorsport gefahren. Obwohl es am Nachmittag nicht so gut lief, kann ich mit meiner schnellsten Zeit am Morgen zufrieden sein. Die erzielte ich nämlich mit gebrauchten Reifen im Auto meiner Teamkollegin Samin Gómez. Am zweiten Testtag fuhr ich für ART Grand Prix. Obwohl ich das Team nicht kannte, fühlte ich mich sofort sehr vertraut. Das Auto fühlte sich zwar anders an. Es war steifer. Auch hatten wir andere Bremszylinder. Aber mit zweimal P2 bin ich sehr zufrieden."

Niederhauser weiter: "Die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren war sehr gut. Ich habe viel dazugelernt. Das gilt auch für den dritten Tag bei MW Arden. Dort durfte ich im Auto von GP3-Meister Daniil Kvyat Platz nehmen. Welche Auswirkung der Test auf meine Planung für 2014 haben wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich die Saison mit einer Bestzeit beenden konnte und schaue - um einige Erfahrung reicher - sehr zuversichtlich nach vorne."


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