Mit einem solchen Start in die GP2-Saison hatte Jules Bianchi eigentlich nicht gerechnet. Schließlich sei die Serie deutlich anspruchsvoller als die Formel 3 - trotzdem holte der Franzose im ersten Qualifying der Saison gleich die Pole-Position und ist damit der erste Tabellenführer des Jahres.

"Das war einfach eine perfekte Runde, es hat alles sehr gut geklappt, das hätte ich nicht unbedingt erwartet", gestand Bianchi im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. Als einen der Hauptgründe für das erfolgreiche Abschneiden sieht Bianchi die gute Zusammenarbeit mit ART Grand Prix - das Team, für das er schon seit Jahren in diversen Serien unterwegs war.

"Es hilft schon sehr, wenn man das Team von Anfang an gut kennt", findet Bianchi. Ob die gemeinsamen Erfahrung auch eine gute Rennstrategie mit sich bringen? "Da ist bisher noch nichts entschieden, außerdem muss man ja erst einmal abwarten, wie der Start und die ersten Runden laufen, denn davon hängt vieles ab."

Mit Sergio Perez und Sam Bird sitzen ihm zwei schnelle Fahrer im Nacken, auch Christian Vietoris ist nicht weit. "Ich will auf jeden Fall um den Sieg fahren, denn das muss das Ziel sein, wenn man von der Pole-Position startet."