GP2 - Fahrerwechsel vor Silverstone

Regalia verlässt Hilmer

Vor dem GP2-Rennwochenende in Silverstone gibt es zwei Fahrerwechsel. Daniel Abt erhält einen neuen Teamkollegen.
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Motorsport-Magazin.com - Vor dem fünften Rennwochenende der GP2 in Silverstone dreht sich das Fahrerkarussell. Beim deutschen Team Hilmer Motorsport steigt der Argentinier Facu Regalia nach einer bis dato enttäuschenden Saison aus, womit Motorsport-Magazin.com-Kolumnist Daniel Abt einen neuen Teamkollegen erhält.

"Nach den Rennen in Österreich habe ich die Entscheidung getroffen, mich vom Team zu trennen", erklärte der punktelose Regalia, der für seinen Abschied gleich mehrere Gründe anführte: "Das Team hatte kein konkurrenzfähiges Auto, ich hatte Setup-Probleme und es gab die ganze Saison über Schwierigkeiten mit dem Motor." Der 22-Jährige prüft nun Angebote aus der Formel E.

Das Duo Abt-Regalia wird gesprengt - Foto: GP2 Series

Regalias Nachfolger wird ein alter Bekannter: Jon Lancaster. Der Brite wird am Rennwochenende in Silverstone das Auto #12 pilotieren. Lancaster hat bereits in der Saison 2013 mit Hilmer Motorsport an der GP2-Serie teilgenommen und zwei Rennen gewonnen. "Nachdem Regalia sein Vertragsverhältnis bis Ende der Saison nicht eingehalten hat und uns erst vor wenigen Tagen mitgeteilt hat, dass er ab Silverstone nicht mehr für Hilmer Motorsport fahren wird, war es natürlich extrem schwierig, in der Kürze der Zeit einen Ersatzfahrer zu finden", sagte Teamchef Franz Hilmer. "Es freut uns sehr, dass wir mit Jon Lancaster ein Abkommen erst einmal für dieses Wochenende schließen konnten."

Lotus-Junior steigt auf

Auch bei MP Motorsport gibt es personelle Veränderungen. Ab Silverstone ersetzt Lotus-Reservefahrer Marco Sörensen den bisherigen Einsatzpiloten Tio Ellinas. Der Däne geht normalerweise in der Formel Renault 3.5 an den Start und saß noch nie in einem GP2-Boliden.

"Natürlich wird es schwierig, aber es gibt nicht viel Druck, daher werde ich es genießen - so fahre ich am besten", erklärte Sörensen. "Mein Plan lautet, so schnell wie möglich auf Speed zu kommen und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, aber das Training dauert nur 45 Minuten und dann haben wir auch noch das Qualifying am selben Tag."


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