Das Formel 1-Team Lotus F1 Team in der Formel 1-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Team-Portrait mit Erfolgen und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Lotus F1 Team mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Lotus F1 Team und Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

| Gründungsjahr: | 2012 | |
| Nationalität: | Großbritannien (UK) | |
| Adresse: | Lotus Renault GP Team Whiteways Technical Center Enstone Chipping Norton Oxfordshire OX7 4EE United Kingdom |
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| Teamchef: | Eric Boullier | |
| Teammanager: | Paul Seaby | |
| Technikdirektor: | James Allison | |
| Aerodynamikchef: | Dirk de Beer | |
| Motorenchef: | Rob White | |
| Weitere Personen: | Präsident:
Gerard Lopez Geschäftsführer: Patrick Louis Sportdirektor: Steve Nielson Chefdesigner: Martin Tolliday Chefrenningenieur: Alan Permane Renningenieure Räikkönen: Mark Slade Renningenieure Grosjean: Ayao Komatsu |
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| Mitarbeiter: | 560 | |
| Budget: | 170 Mio. | |
| Fahrer: | Kimi Räikkönen (7) Romain Grosjean (8) Jérôme D'Ambrosio (T) Davide Valsecchi (T) Nicolas Prost (T) |
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| Internet: | http://www.lotusf1team.com |
Bereits zwischen 1977 und 1985 engagierte sich der französische Automobilhersteller Renault in der Königsklasse des Motorsports. Nachdem die Franzosen in der Folge nur noch als Motorenpartner auftraten und sich Ende der Neunziger auch auf diesem Gebiet werksseitig zurückzogen, entschied man sich im Jahr 2001 dazu das Benetton-F1-Team zu übernehmen und ab der Saison 2002 unter eigenem Namen anzutreten.
Um Teamchef Flavio Briatore wurde anschließend eine schlagkräftige Truppe aufgebaut. Besonders interessant war dabei das System, wie die Renault-Boliden entstehen. So wird der Motor in der Motorenschmiede im französischen Viry-Châtillon gefertigt, während das Chassis nach wie vor in der alten Benetton-Fabrik im britischen Enstone entsteht.
Die ersten Früchte dieser neuen Methoden erntete Renault in der Saison 2003, in welcher der junge Spanier Fernando Alonso nicht nur der jüngste Pole-Mann aller Zeiten, sondern dank seines Triumphes in Ungarn auch der jüngste GP-Sieger der F1-Geschichte wurde. Nur zwei Jahre später krönten Renault und Alonso die Aufbauarbeit mit dem Fahrer- sowie Konstrukteurstitel. Ein Erfolg, den sie 2006 wiederholten.
Nach dem durchwachsenen Jahr 2007 konnte man 2008 - wieder mit Fernando Alonso an Bord - immerhin zwei Achtungssiege zum Saisonende einfahren. 2009 ging es für die Franzosen jedoch erneut bergab, woraufhin Alonso das Team verließ und sich Ferrari anschloss. Die damit entstandene Lücke wurde mit der Verpflichtung von Robert Kubica bestens gefüllt, so dass sich die Truppe 2010 wieder im Aufwind befand. Vor der Saison 2011 verunfallte Kubica bei einem Rallyeunfall in Italien jedoch so schwer, dass er die Saison aussetzen musste.
Mit Nick Heidfeld, Vitaly Petrov und dem innovativen R31 gelangen zu Jahresbeginn zwei überraschende Podestplätze. Sportlich folgte anschließend jedoch der Absturz ins Mittelfeld. Da sich Renault immer mehr zurückzog und mittlerweile nur noch als Motorenlieferant fungiert, ging das Team in die Hände des Investment-Konsortiums Genii-Capital über. 2012 trat das Team nach dem Namensstreit mit Tony Fernandes gleichnamiger Konkurrenztruppe Team Lotus als einziges Lotus-Team in der F1 an und konnte durch Kimi Räikkönen einen Sieg sowie Rang drei in der Fahrerwertung verbuchen.