Als sehr gute Erfahrung bezeichnete Nick Heidfeld seinen ersten Einsatz mit den neuen Hörnern, die seinen BMW Sauber zieren. Über direkte Auswirkungen konnte er aber nicht berichten: "Nein ich habe heute nichts gespürt, weil ich nicht permanent gefahren bin. Jaques und Robert haben es, glaube ich, beim Testen etwas besser gespürt." Der Umgang mit den neuen Accessoires fällt Heidfeld jedenfalls nicht schwer. Seinen Aussagen nach, hatte er sich nach einer Runde daran gewöhnt.

Deswegen gibt es für ihn nur noch eine große Hürde für das Rennen am Sonntag. Die französische Hitze. "Es wird mit Sicherheit anstrengend wenn es so heiß und auch so schwül wird. Aber es war in Amerika noch ein bisschen heißer", meinte Heidfeld. Doch egal wie das Wetter wird, sein Ziel sind die Punkte. Nur mit der Einschätzung tut er sich nach dem Freitag noch etwas schwer. Er meint aber, dass er in der Lage sein sollte, die Punkte zu erreichen, wenn alles gut läuft.

Bevor er sich allerdings selbst zu Punkten gratulieren kann, gratulierte Heidfeld den Schumacher Brüdern, die in Magny Cours ihr 150. gemeinsames Rennen bestreiten. Er hängte auch noch einen kleinen Wunsch an seine Gratulation. "Mein Bruder fährt ja auch. Er ist noch auf der Suche nach ein bisschen Geld und ich hätte nichts dagegen, wenn er auch in der Formel 1 wäre", sagte Heidfeld.

Laut dem Deutschen brächte das allerdings Vor- und Nachteile mit sich. Der Vorteil ist laut Heidfeld: "Man ist vielleicht zuerst mehr sauer, aber man kann es auch schneller aus der Welt schaffen, wie mit anderen, wenn was passiert." Und der Nachteil ist ebenfalls auf der emotionalen Ebene beheimatet. "Man sollte eigentlich versuchen gegen den Bruder so zu fahren, wie gegen alle anderen auch. Aber irgendwo im Hinterkopf hat man das natürlich immer dabei, dass das der Bruder ist." Bei solchen Problemen helfen auch Nose-Wings nichts.