Es war rutschig in Magny Cours und dabei hatte es noch nicht einmal geregnet. "Es ist im Moment überall wenig Grip und wenn es so bleibt und wir nicht mehr Gummi auf die Strecke bekommen, dann wird es ein schwieriges Rennen", meine Vitantonio Liuzzi. Doch der Italiener war sich bewusst, dass dieses Problem auch für die anderen Teams gilt, deswegen hatte er auch eine einfache Lösung parat: "Wir müssen da einfach außen herum arbeiten, indem wir das Setup ändern."
Testfahrer Neel Jani war da allerdings etwas anderer Ansicht. Seiner Meinung nach hat das Team schon ein gutes Setup gefunden. "Heute Morgen haben wir einige gute Lösungen bei der Arbeit am Setup entdeckt und diese auch am Nachmittag verwendet, als ich, wie üblich, an den Longruns gewerkt habe", meinte der Schweizer.
Scott Speed war mit dem gefundenen Setup auch recht zufrieden, hatte aber so seine eigenen Probleme auf der Strecke. Im zweiten Training flog er nämlich ziemlich heftig von der Strecke. "Der Unfall war mein Fehler. Zuvor hatte ich die Kerbs auf der rechten Seite von Kurve sieben schon verwendet und kam damit davon. Dann wollte ich sie noch ein wenig mehr nutzen und sie haben zurückgeschlagen!", sagte der Amerikaner. Am fehlenden Grip hat es dann also nicht gelegen.

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