Formel 1 - Schumacher weiterhin in der Aufwachphase

Viele Fehlinterpretationen

Michael Schumacher befindet sich nach Aussagen seiner Managerin Sabine Kehm weiterhin in der Aufwachphase aus dem künstlichen Koma.
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Motorsport-Magazin.com - Am Wochenende tauchten Spekulationen auf, wonach die Aufwachphase von Michael Schumacher unterbrochen worden sein sollte. Doch das Dementi von Schumachers Managerin Sabine Kehm folgte sofort. Der Rekordweltmeister befindet sich seit dem 29. Dezember nach seinem schweren Ski-Unfall im Krankenhaus von Grenoble im künstlichen Koma. Seit Ende Januar wurden die Narkosemittel langsam reduziert.

Diese Phase kann lange dauern, was zu unserem Bedauern offenbar zu vielen Fehlinterpretationen führt.
Sabine Kehm

Nun wurde berichtet, dieser Prozess sei auf unbestimmte Zeit unterbrochen worden. Laut Kehm befindet sich Michael Schumacher nach wie vor in der Aufwachphase und dieser Prozess werde unverändert durchgeführt. "Diese Phase kann lange dauern, was zu unserem Bedauern offenbar zu vielen Fehlinterpretationen führt", erklärte Kehm der dpa.

Mehrfach hatte Kehm in Pressemitteilungen darauf hingewiesen, ausschließlich von ihr oder den behandelnden Ärzten stammende Nachrichten seien seriös.

Erst vergangene Woche erzählte sein ehemaliger Ferrari-Kollege und guter Freund Felipe Massa von seinem Besuch im Krankenhaus in Grenoble. Der Brasilianer bestätigte, Reaktionen des Rekordweltmeisters erkannt zu haben. "Er schläft und ich war sehr positiv gestimmt, weil er normal aussieht. Er sieht normal aus und hat auch ein paar Reaktionen gezeigt, mit dem Mund und mit allem", sagte er Crash.net. "Es ist gut, ihn anzusehen. Ich habe nicht die Erfahrung, um etwas sagen zu können. Ich bin kein Arzt, aber als ich ihn sah, sah es für mich sehr positiv aus."

Er sieht normal aus und hat auch ein paar Reaktionen gezeigt, mit dem Mund und mit allem.
Felipe Massa

Auch Schumachers Familie bedankte sich erneut für die Genesungswünsche aus aller Welt und zeigte sich optimistisch ob des andauernden Aufwachprozesses. "Wir sind sehr gerührt darüber, dass uns täglich Genesungswünsche für Michael aus der ganzen Welt erreichen. Diese unglaubliche Unterstützung gibt uns und ihm viel Kraft. Vielen Dank euch allen! Wir wissen alle: Michael ist ein Kämpfer und wird nicht aufgeben!", schrieb die Familie auf der offiziellen Homepage des 45-Jährigen.


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