Formel 1 - Lotus versteht den Pace-Rückfall

Konkurrenzfähigkeit wiederfinden

Lotus kennt den Grund, warum man zuletzt nicht so gut aussah. Das stimmt Romain Grosjean für Suzuka optimistisch.
von

Motorsport-Magazin.com - "Es ist ein wichtiges Wochenende - für mich und das Team. In den nächsten acht Wochen finden sechs Rennen statt, das wird eine harte Zeit", erklärte Romain Grosjean. Trotz des enttäuschenden Wochenendes in Singapur blickt der Franzose optimistisch auf den bevorstehenden Grand Prix in Japan. "Singapur ist eine völlig andere Strecke als Suzuka. Ich hoffe, dass wir hier unsere Konkurrenzfähigkeit wiederfinden", meinte der Lotus-Pilot.

Ich hoffe, dass wir hier unsere Konkurrenzfähigkeit wiederfinden
Romain Grosjean

"Wir haben ein paar neue Teile, das sollte uns entgegenkommen. Morgen werden wir sehen, ob es der Wahrheit entspricht", fuhr er fort. Im Freien Training wird Teamkollege Kimi Räikkönen Doppel-DRS testen, Grosjean fährt das Basis-Programm. "Somit können wir die Daten vergleichen. Danach entscheiden wir, ob wir das System das restliche Wochenende fahren. Wenn wir Bedenken haben, dann nicht. Wenn alles super läuft, dann kommt es zum Einsatz", erklärte Grosjean.

Räikkönen im WM-Kampf helfen

Alles in allem sieht er Fortschritte bei Lotus. Nach den letzten Rennen hat das Team inne gehalten, um zu sehen, ob es in die richtige Richtung geht. "Jetzt verstehen wir, warum wir in den letzten Rennen nicht so gut aussahen", verriet Grosjean. Mit ein paar guten Rennen erhofft er sich noch Platz sieben in der Fahrerwertung zu holen. Angesichts der Tatsache, dass Räikkönen auf Platz drei liegt, müsse Renault intelligent fahren. "Wir sind unter den gleichen Bedingungen in die Saison gestartet, aber jetzt ist es nur logisch, dass das Team alles auf Kimi ausrichtet", so Grosjean.

So lange Räikkönen noch im WM-Kampf sei, werde er ihm helfen. Für das nächste Jahr hätte das keine Auswirkung. "Es gibt keinen Nummer-1- und Nummer-2-Fahrer. Nächstes Jahr starten wir beide wieder bei null", betonte Grosjean. Gerüchte, wonach er nächstes Jahr nicht mehr für Lotus fährt, dementiert er. "Ich habe die Gerüchte im Internet gelesen, aber wenn ich hier und in Korea einen guten Job abliefere, dann besteht für mich kein Grund zur Sorge", meinte der Franzose.


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x