Formel 3 Cup - Entspannter Start ins Finale

Stanaway fährt Bestzeit

Der Freitag am Finalwochenende auf dem Hockenheimring gestaltet sich für die 20 Piloten noch recht ruhig und das bei tollem Wetter und strahlend blauem Himmel.

Motorsport-Magazin.com - Die Fahrer absolvierten am Vormittag ein 45 minütiges Freies Training, um sich auf den 4,574 Kilometer langen Kurs einzuschießen. Am Schluss hatte der Neuseeländer Richie Stanaway mit einer Zeit von 1:34.272 Minuten die Nase vorne. Gefolgt von dem Deutschen Markus Pommer und dessen schweizerischem Teamkollegen von Jo-Zeller-Racing Rene Binder.

Was für ein tolles Wetter und das im Oktober.
Frits van Amersfoort

Im Formel-3-Cup 2011 sind alle Titel bereits vergeben. Stanaway sicherte sich den Gesamtsieg im Cup und gewann den Rookie-Pokal. Der Russe Maxim Travin sicherte sich die Trophy-Wertung. Trotzdem haben die Piloten auch für die letzte beiden Läufe 17 und 18 noch Ziele. Stanaway wird sicherlich versuchen alle 24 Punkte, die an einem Wochenende vergeben werden, seinem Konto gutzuschreiben. Der Däne Marco Sörensen, der den Vizetitel sicher hat, will seinem Platz-2-Trauma entgegenwirken. "Ich will Platz eins - in den beiden Rennen… und natürlich auch in den beiden Qualifyings", lacht der Brandl-Racing-Pilot.

Ähnliche Ziele verfolgt auch Markus Pommer. Nachdem ihm in Assen knapp sein erster Saisonsieg durch die Lappen gegangen ist, soll es nun am Hockenheimring so weit sein. "Ich will endlich einen Sieg einfahren", so der Deutsche. "Ansonsten muss auf jeden Fall wieder ein Podiumsplatz her." Den wünscht sich auch der Österreicher Klaus Bachler (Dallara Mercedes), der immerhin schon zwei Siege auf seinem Konto hat.

Stimmen nach dem Training

Markus Pommer war am Freitag Stanaways erster Verfolger - Foto: Formel 3 Cup

Frits van Amersfoort zeigte sich vom Altweibersommer begeistert: Was für ein tolles Wetter und das im Oktober. Das Training lief ganz gut für uns und ich hoffe, dass die beiden anderen [Hannes von Asseldonk und Jeroen Mul] ihre Chance nutzen. Aber im Moment sieht wieder alles nach Stanaway aus."

"Ich war heute mit den alten Reifen schon gut unterwegs", sagte Markus Pommer. "Die neuen Reifen konnte sich dann auch gut umsetzen. Ich hatte das zwar Probleme mit dem Verkehr, aber mit Rang zwei bin ich trotzdem zufrieden. Zudem wäre es auch so schwer geworden, die Zeit von Stanaway zu knacken."

"Nachdem ich Assen ausgelassen hatte, bin ich froh, wieder im Auto zu sitzen", freute sich Marco Sörensen. "Das Fahrzeug hat sich hier sehr gut abgefühlt und das Training ist für uns verlaufen. Ich bin die ganze Session nur auf sehr alten Reifen unterwegs gewesen, deswegen geht der siebte Rang in Ordnung. Ich bin mit den Zeiten sogar sehr zufrieden."


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