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Die kleinen Teams und ihre Wahrnehmung

Diskussionsforum über Teams und Motoren in der Formel 1.
Beitrag Montag, 05. November 2012

Beiträge: 9403
Und ich würde begrüßen, wenn man HRT, Caterham und Marussia mehr testfahrten zugestehen würde - aus Sicherheitsgründen....
Nachdem die Seite nicht mehr ordentlich funktioniert bin ich dann weg. Viel Spaß noch.

Beitrag Samstag, 01. Dezember 2012

Beiträge: 26968
HRT hat die Frist für die Einschreibung für 2013 wohl verpasst und die Gebühr nicht rechtzeitig gezahlt.

Damit dürfte der Abgang besiegelt sein. Einerseits schade für die Fahrer, Mechaniker und Ingenieure, andererseits gut für die Sicherheit der F1.

Ich werde HRT nicht vermissen aber ich hoffe, dass bis 2014 ein neues Team als Ersatz kommt, das auch etwas solider finanziert ist und eine bessere Performance zeigt. Ob das realistisch ist, darf aber wohl bezweifelt werden.
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Beitrag Samstag, 01. Dezember 2012

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Kundenautos haetten 2009 nie im Leben verboten werden duerfen...! Bild

Beitrag Samstag, 01. Dezember 2012

Beiträge: 9403
formelchen hat geschrieben:
HRT hat die Frist für die Einschreibung für 2013 wohl verpasst und die Gebühr nicht rechtzeitig gezahlt.

Damit dürfte der Abgang besiegelt sein. Einerseits schade für die Fahrer, Mechaniker und Ingenieure, andererseits gut für die Sicherheit der F1.

Ich werde HRT nicht vermissen aber ich hoffe, dass bis 2014 ein neues Team als Ersatz kommt, das auch etwas solider finanziert ist und eine bessere Performance zeigt. Ob das realistisch ist, darf aber wohl bezweifelt werden.


Mad Max ist ja weg, der die Teams offenbar danach ausgewählt hat, wie weit sie ihm in den Arsch gekrochen sind und nicht wie solide sie finanziert sind oder wer da dahintersteht.

von den 4 Teams, die damals ausgewählt sind ist Caterham das einzige, das so wenigstens ein bissl Substanz hat.
US F1 war ja direkt eine Luftnummer, HRT auch immer unterfinanziert und auch Marussia hat im 3. Jahr den 3. Namen und den 3. Besitzer. (und Caterham war ja nur Nachrücker...)

Und es wird interessant zu sehen, woher Marussia für 2014 Motoren beziehen wird, denn Cosworth wird mit nur einem verbleibenden Kunden kaum eine finanzierbare Option werden......

normal müßte die Fia sofort die Plätze für 2014 ausschreiben, damit potentielle neue Teams zügig mit der Entwicklung eines Autos beginnen können - spätestens zum 1.02. sollte die Ausschreibung vorbei sein - nicht wie beim letzten mal, wo die Teams erst im Juni bzw. September benannt wurden....
Nachdem die Seite nicht mehr ordentlich funktioniert bin ich dann weg. Viel Spaß noch.

Beitrag Samstag, 01. Dezember 2012

Beiträge: 9403
Babaco hat geschrieben:
Kundenautos haetten 2009 nie im Leben verboten werden duerfen...! Bild


ich bin ein Gegner von Kundenautos. Ich mein, die F1 ist die Königsklasse, da sollte man einen gewissen Anspruch haben.
Ich würde es bescheiden finden, wenn ein David Richards mit einen Mclaren Auto kommt und eventuell sofort siegfähig wäre....
Und wie gut das für den Hersteller käme, wenn der Kunde besser ist oder ihnen im WM Kampf Punkte wegnimmt - am Ende endets wie in der DTM, wo pro Hersteller nur noch ein Auto um den Titel kämpft und der Rest brav zur Seite fahren soll....
Ich mein, man erlaubt Kundenautos, glaubst du, jemand würde einen Williams kaufen wollen? am Ende hast ein Feld voller Red Bulls....
Nachdem die Seite nicht mehr ordentlich funktioniert bin ich dann weg. Viel Spaß noch.

Beitrag Samstag, 01. Dezember 2012

Beiträge: 2951
Es gab ja lange Zeit in der F1 immer mal wieder privat eingesetzte eigentliche Werksautos, bis etwa Ende der 70er ging das so, eins der letzten Beispiele, die mir einfallen, wäre das Rebaque-Team, die hatten 78 einen Lotus eingesetzt und in den 50ern und 60ern gab es da auch einige Beispiele, wo Leute z.B. einen Ferrari eingesetzt haben, meistens nur für einen GP, Ecurie Francorchamps z.B. regelmäßig in Spa. Also so, dass Kundenautos der F1 unwürdig wären, ist es jetzt nicht.
Allerdings hast du natürlich recht mit deinen Bedenken, dass Kundenautos als taktisches Spielbälle ihrer Werke eingesetzt werden könnten. Solche Befürchtungen gibt es ja jetzt schon bei Kundenmotoren und das dürfte sich bei kompletten Kundenautos nochmal ausweiten. Andererseits wäre es aber auch nicht schön, wenn man dann eine Zwei-Klassen-Gesellschaft errichtet mit "normaler" F1 und Kundenteams. Sieht man bei der MotoGP, wie das ausgeht mit den CRTs, da sind einfach nur zwei Rennen mit ein paar Fahrzeugen auf der Strecke, die selten mal interagieren. Also müsste man da eine vernünftige Lösung finden, wie die Kundenautos nicht als Taktikmittel der Werke missbraucht werden können, aber auch nicht nur hoffnungslos hinterherfahren müssen, mit dem richtigen Talent sollte sich da schon was ausrichten lassen mit, wäre ja auch eine interessante Option für Nachwuchsfahrer, sich erst im Kundenauto zu beweisen. Eine Idee wäre eventuell, Autos aus dem Vorjahr ans aktuelle Reglement anzupassen und dann an Privatteams abzugeben. Eventuell halt auch nur für ein Rennen, so das es dann so ist wie von mir beschrieben früher, dass eben auch lokale Teams, die kein Budget für Entwicklung oder eine volle F1-Saison haben, mal teilnehmen können.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Sonntag, 02. Dezember 2012
AWE AWE

Beiträge: 13287
Ekelstein hat geschrieben:
Es gab ja lange Zeit in der F1 immer mal wieder privat eingesetzte eigentliche Werksautos, bis etwa Ende der 70er ging das so, eins der letzten Beispiele, die mir einfallen, wäre das Rebaque-Team, die hatten 78 einen Lotus eingesetzt und in den 50ern und 60ern gab es da auch einige Beispiele, wo Leute z.B. einen Ferrari eingesetzt haben, meistens nur für einen GP, Ecurie Francorchamps z.B. regelmäßig in Spa. Also so, dass Kundenautos der F1 unwürdig wären, ist es jetzt nicht.
Allerdings hast du natürlich recht mit deinen Bedenken, dass Kundenautos als taktisches Spielbälle ihrer Werke eingesetzt werden könnten. Solche Befürchtungen gibt es ja jetzt schon bei Kundenmotoren und das dürfte sich bei kompletten Kundenautos nochmal ausweiten. Andererseits wäre es aber auch nicht schön, wenn man dann eine Zwei-Klassen-Gesellschaft errichtet mit "normaler" F1 und Kundenteams. Sieht man bei der MotoGP, wie das ausgeht mit den CRTs, da sind einfach nur zwei Rennen mit ein paar Fahrzeugen auf der Strecke, die selten mal interagieren. Also müsste man da eine vernünftige Lösung finden, wie die Kundenautos nicht als Taktikmittel der Werke missbraucht werden können, aber auch nicht nur hoffnungslos hinterherfahren müssen, mit dem richtigen Talent sollte sich da schon was ausrichten lassen mit, wäre ja auch eine interessante Option für Nachwuchsfahrer, sich erst im Kundenauto zu beweisen. Eine Idee wäre eventuell, Autos aus dem Vorjahr ans aktuelle Reglement anzupassen und dann an Privatteams abzugeben. Eventuell halt auch nur für ein Rennen, so das es dann so ist wie von mir beschrieben früher, dass eben auch lokale Teams, die kein Budget für Entwicklung oder eine volle F1-Saison haben, mal teilnehmen können.


Walker kaufte damals Lotus Rennwagen und baute die nach seinem Befinden um .Sowas ist nach heutigem Verständnis nícht auszudenken . Man stelle sich vor Sauber kauft sich 3 Ferraris und hängt da Renault Motoren rein ,weil die ihm besser gefallen oder konstrruiert mal eben eine neue Schnauze oder einen komplett anderen Heckflügel . Die Italiener würden im Dreieck laufen . Man stelle sich vor Kobajashi würde sich
zwei McLaren laufen und sein eigenes Team aufmachen und dann würden die Japaner den McLaren zerlegen und daraus ihren eigenen Wagen zusammen zimmern . Noch schlimmer Schumacher würde sich zwei Ferraris kaufen und dann doch das Interesse verlieren und die beiden Flitzer an der Autobahn kurz vor Stuttgart stehen lassen . Alles passiert bis in die späten siebziger und die F1 hat trotzdem überlebt .
Kundenautos sind auch Autos ,die ,wie der Name schon sagt , für Kunden gebaut werden . Wir erinnern uns an die großen drei March ,Lola ,Dallara die für Teams wie RAM ,HAAS ,Leyton House , Larrousse oder BMS im Kunenauftrag Autos bauten . Oder wir erinnern uns an den Simtek der ein BMW werden wollte ,bevor er ein Andrea Moda wurde .
Das letzte "Kundenauto" im Sinne von Werksteam verkauft ,vermietet Auto an Fremdteam dürfte wohl
der March von LBT gewesen sein ,den Villota 1984 fuhr . Emilio ist ja einer der Fahrer .die für das Konzept Kundenautos stehen . ER fuhr ausschließlich auf Kundenautos von Brabham , McLaren ,March und fast auch mit Williams . Ok ,er kam nur einmal ins Ziel er dürfte so ungefähr auch der letzte gewesen sein ,der sich privat ,mit einem Leasing-Auto versuchte ,in einem GP zu qualifizieren ( 1981 Spanien ) .
Es gab Rennen wo das Kundenauto vor dem Werkswagen als erster durchs Ziel fuhr . Es ging also mal

Beitrag Sonntag, 02. Dezember 2012

Beiträge: 2951
Inzwischen ist die F1 aber wohl leider zu einer zu elitären Exklusivveranstaltung hochgezüchtet worden, so dass Kundenautos nicht mehr ins Konzept passen. Man hört ja gerne Argumente wie "der Königsklasse unwürdig", in diesem wie in anderen Themen. Nur stellt sich dann eben die Frage, was daran unwürdig ist? Kundenautos waren ja lange Zeit ein Teil der Formel 1 und bei den meisten Leuten wird diese Zeit im Nachhinein nicht als "unwürdig" angesehen, sondern als die beste Phase die man in der F1 hatte. Da muss man eben gucken, dass man die heutigen Vorteile (gute Sicherheitsstandards, viele Rennen) mit den damaligen Vorzügen (technische Diversität, große, abwechslungsreiche Starterfelder) kombinieren kann, anstatt alle möglichen Ansätze gleich mit "der Formel 1 unwürdig" abzuschmettern.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Sonntag, 02. Dezember 2012

Beiträge: 46329
automatix hat geschrieben:
von den 4 Teams, die damals ausgewählt sind ist Caterham das einzige, das so wenigstens ein bissl Substanz hat.
und lustigerweise ist das jenes Team, das erst viel später nachnomminiert wurde, weil Toyota sich zurückgezogen hat...
Das, das eigtl gar nicht hätte ausgesucht werden sollen, ist das beste Team...


normal müßte die Fia sofort die Plätze für 2014 ausschreiben, damit potentielle neue Teams zügig mit der Entwicklung eines Autos beginnen können - spätestens zum 1.02. sollte die Ausschreibung vorbei sein - nicht wie beim letzten mal, wo die Teams erst im Juni bzw. September benannt wurden....
Kannste vergessen, ich seh derzeit keine neuen Teams in der F1.

Beitrag Mittwoch, 05. Dezember 2012

Beiträge: 10919
automatix hat geschrieben:
normal müßte die Fia sofort die Plätze für 2014 ausschreiben, damit potentielle neue Teams zügig mit der Entwicklung eines Autos beginnen können - spätestens zum 1.02. sollte die Ausschreibung vorbei sein - nicht wie beim letzten mal, wo die Teams erst im Juni bzw. September benannt wurden....

Tja, wenn es denn "potentielle neue Teams" gäbe... Ich schätze mal die letzten Versuche waren da eher abschreckende Beispiele!
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Donnerstag, 06. Dezember 2012

Beiträge: 46329
Sobald die Formel-1 wieder einigermaßen erschwinglich wird, würden die neuen Teams Schlange stehen. So aber bleibt die Formel-1 ein Spielball reicher Milliardäre, Investmentgesellschaften und anderen Firmen. Richtige Racer wie Frank Williams und Peter Sauber werden nicht mehr kommen und sie können sich auch nur wegen ihrer Historie und ihres Namens behaupten. Wobei das eben auch immer schwieriger wird.

Beitrag Donnerstag, 06. Dezember 2012

Beiträge: 10919
Ist auch dann nicht so einfach! Momentan bedeutet das von 0 auf 100 ein GP2-Team von 20 Mann (oder was hat ART?), die gewohnt sind, ein Einheitschassis abzustimmen, auf 200-300 Mann inkl. Kompletter Technik-Abteilung aufzublasen. Und da Caterham nach 3 Jahren trotz Muehe und anerkanntem Technik-Chef noch nicht mal den Anschluss geschafft hat klingt das alles wie ne Mars-Mission fuer Afghanistan...
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Beitrag Donnerstag, 06. Dezember 2012
AWE AWE

Beiträge: 13287
Ekelstein hat geschrieben:
Inzwischen ist die F1 aber wohl leider zu einer zu elitären Exklusivveranstaltung hochgezüchtet worden, so dass Kundenautos nicht mehr ins Konzept passen. Man hört ja gerne Argumente wie "der Königsklasse unwürdig", in diesem wie in anderen Themen. Nur stellt sich dann eben die Frage, was daran unwürdig ist? Kundenautos waren ja lange Zeit ein Teil der Formel 1 und bei den meisten Leuten wird diese Zeit im Nachhinein nicht als "unwürdig" angesehen, sondern als die beste Phase die man in der F1 hatte. Da muss man eben gucken, dass man die heutigen Vorteile (gute Sicherheitsstandards, viele Rennen) mit den damaligen Vorzügen (technische Diversität, große, abwechslungsreiche Starterfelder) kombinieren kann, anstatt alle möglichen Ansätze gleich mit "der Formel 1 unwürdig" abzuschmettern.


Das Problem ist ,das die FIA und Bernies Vermarktungstruppe in den letzten 20 Jahren den Herstellern immer
mehr Macht gegeben haben .

Beitrag Donnerstag, 06. Dezember 2012

Beiträge: 10919
AWE hat geschrieben:
Das Problem ist ,das die FIA und Bernies Vermarktungstruppe in den letzten 20 Jahren den Herstellern immer
mehr Macht gegeben haben .

Ich weiß nicht, ob man alles an den Herstellern festmachen kann... Wie gesagt, der Spagat vom Einsatzteam für Einheitschassis zur HiTech-Schmiede ist schon einer, der einem den Mut nehmen kann...
Interessantes Detail am Rande - das betrifft übrigens nicht nur die Teams sondern auch die Fahrer. Werden die im Kart-Alter teilweise noch recht intensiv in die Test- und Entwicklungsarbeit der Werke mit eingebunden gehts in den diversen Formelklassen fast nur noch um ein paar Grad Flügel, paar Stabis und die Stoßdämpfer. Und dann sollen sie am liebsten schon beim Young Drivers Test Input für die Fahrzeugentwicklung geben...
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Freitag, 07. Dezember 2012

Beiträge: 2951
Da ist es dann aber auch an den Veranstaltern der Nachwuchsklassen, nicht nur ausschließlich Serien mit kompletten Einheitsteilen auszuschreiben. Früher gab es ja noch die Formel V als Nachwuchsklasse mit auch technisch unterschiedlichen und interessanten Konzepten, das hilft vermutlich auch dem Fahrer, wenn er schon früh lernt, einen Eigenbau zu entwickeln. Nur leider ist eben die Formel V inzwischen soweit an den Rand gedrängt worden, dass in der Serie soweit ich weiß der Altersdurchschnitt so um die 50 liegen müsste, von einer Nachwuchsklasse kann man also wirklich nicht reden. Natürlich wäre bei so einem Konzept dann auch wieder die Kostenfrage problematisch, irgendwer würde immer mehr Geld investieren und sich so Vorteile erarbeiten, das sieht man ja selbst in den Einheits-Formel-Klassen, da sind ja trotz der quasi identischen Autos trotzdem immer die Gleichen vorne und bei freieren Fahrzeugkonzepten würde sich diesere Effekt nochmal verstärken.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Freitag, 07. Dezember 2012

Beiträge: 46329
Mav05 hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ob man alles an den Herstellern festmachen kann... Wie gesagt, der Spagat vom Einsatzteam für Einheitschassis zur HiTech-Schmiede ist schon einer, der einem den Mut nehmen kann...
Interessantes Detail am Rande - das betrifft übrigens nicht nur die Teams sondern auch die Fahrer. Werden die im Kart-Alter teilweise noch recht intensiv in die Test- und Entwicklungsarbeit der Werke mit eingebunden gehts in den diversen Formelklassen fast nur noch um ein paar Grad Flügel, paar Stabis und die Stoßdämpfer. Und dann sollen sie am liebsten schon beim Young Drivers Test Input für die Fahrzeugentwicklung geben...


Mit anderen Worten: Wenn schon in der GP2 Teams eigene Fahrzeuge bauen dürften, würde es mehr Interessenten geben? (sofern es finanzierbar wäre?)

Inzwischen werden auch in der F3 die Chassis angeglichen...

Beitrag Freitag, 07. Dezember 2012

Beiträge: 10919
Nein, ich glaube nicht dass eigene Chassis in der GP2 helfen - das ist unbezahlbar... Aber das Problem bleibt - und die einzige Lösung die für mich funktioniert ist die, die AWE nicht gefällt... Aber das ist wohl der Preis des Fortschritts im HighTech-Zeitalter!
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

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Beitrag Samstag, 08. Dezember 2012

Beiträge: 46329
Wie wäre die Lösung?

Beitrag Samstag, 08. Dezember 2012

Beiträge: 10919
...leider eine weitestgehend von Herstellern geprägte F1 - wie vor 4-5 Jahren...
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

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Beitrag Sonntag, 09. Dezember 2012

Beiträge: 46329
Naja aber so kommen auch nicht wieder richtige Rennteams in die F1, außer sie spannen mit Werksteams zusammen,

Beitrag Sonntag, 09. Dezember 2012
AWE AWE

Beiträge: 13287
Warum sind die kleinen Teams wie Tyrrell ,Arrows ,Minardi und Co. denn verschwunden .
Weil die Hersteller und die großen Teams nicht mehr mit den kleinen Poppeln in der
gleichen Wanne spielen wollten . Da sie Dank der FIA mittlerweile die Macht hatten ,die F1 zum
elitären Club zu formieren ,wurden die kleinen mit viel Geld überedet ,ihre Eintrittskarte zu verkaufen .

Warum eine F1 mit vielen Herstellern irgend ein Problem lösen sollte ,erschließt sich mir nicht wirklich .

Was wir vielmehr brauchen ist eine starke FIA ,die die Regeln bestimmt ( incl, der Vermarktung ) ,ein
Regelwerk das den Namen auch verdient und Fahrer die wieder Rennfahrer sind und keine Modepüppchen
die alle 14 Tage ne neue "Handtasche" brauchen , nur noch mit Nanny überlebensfähig sind und trotz Urlaub alle
6 Wochen ständig stöhnen ,wie gestresst sie doch sind .

Aber wir haben keine starke FIA sondern den Nägel kauenden Todt ,der ohne Händchen halten ,nicht mehr das Klo findet , Rennfahrer die auf Modenschauen als Dressman stolzieren ,Fahrer die scheinbar nichts anderes zu tun haben ,als alle zwei Wochen einen neuen Helm zu designen und und und ...
also bleibt das was ich oben schrieb leider nur Theorie .

Beitrag Sonntag, 09. Dezember 2012

Beiträge: 2951
Dem kann man eigentlich so zustimmen. Okay, die Sache mit dem Helmdesign ist eigentlich komplett unerheblich für den Zustand der Formel 1, da gibt's ja eigentlich immer sowohl Leute, die so oft wie möglich wechseln und andere die ihre ganze Karriere lang mit einem Design durchfahren. Am Ende eine Frage des Geschmacks und da demjenigen, der mit dem Posting wahrscheinlich angedeutet wurde, der Erfolg sowieso Recht gibt, kann man da wohl getrost drüber hinweg sehen, wenn man nicht krampfhaft ein Haar in der Suppe sucht.
Muss man ja auch gar nicht, an anderer Stelle wie beim Regelwerk gibt's da genug Potenzial, mal aufzuräumen. Erstmal sollte man zwar alle sportlichen Gummiparagraphen entfernen oder konkretisieren, dafür aber technisch wieder mehr Spielraum lassen. Das das dann nicht in einem Wettrüsten ausartet, bei dem am Ende die mit der meisten Kohle gewinnen, muss dann eben Sache der FIA sein. Ging ja früher auch irgendwie, dass kleinere Teams durch technische Inovationen mit den größeren Mithalten konnten. Ob eine Budget-Grenze dazu ein Weg sein kann, lässt sich nicht genau sagen, zumindest, so lange die nicht exakt definiert ist. Denn wenn zum Beispiel eine Zuliefererfirma Geld für ihre Teileentwicklung ausgibt, zählen diese Kosten dann auch für das begrenzte Budget oder nicht? Erst wenn sowas geklärt und sinnvoll beschlossen ist, kann es mal wieder eine Formel 1 geben, in der die Effizienz belohnt wird und nicht nur das größte Kapital.
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

Beitrag Montag, 10. Dezember 2012

Beiträge: 1614
AWE hat geschrieben:
Was wir vielmehr brauchen ist eine starke FIA ,die die Regeln bestimmt ( incl, der Vermarktung ) ,ein
Regelwerk das den Namen auch verdient und Fahrer die wieder Rennfahrer sind und keine Modepüppchen
die alle 14 Tage ne neue "Handtasche" brauchen , nur noch mit Nanny überlebensfähig sind und trotz Urlaub alle
6 Wochen ständig stöhnen ,wie gestresst sie doch sind .

Aber wir haben keine starke FIA...


wie soll das auch gehen mit einer starken FIA? die f1 ist ein geschäft. die FIA kann sich nur in dem rahmen bewegen, den diejenigen, die das ganze finanzieren, zulassen.

Beitrag Montag, 10. Dezember 2012

Beiträge: 46329
AWE hat geschrieben:
Warum sind die kleinen Teams wie Tyrrell ,Arrows ,Minardi und Co. denn verschwunden .
Weil die Hersteller und die großen Teams nicht mehr mit den kleinen Poppeln in der
gleichen Wanne spielen wollten . Da sie Dank der FIA mittlerweile die Macht hatten ,die F1 zum
elitären Club zu formieren ,wurden die kleinen mit viel Geld überedet ,ihre Eintrittskarte zu verkaufen .

Warum eine F1 mit vielen Herstellern irgend ein Problem lösen sollte ,erschließt sich mir nicht wirklich .

Was wir vielmehr brauchen ist eine starke FIA ,die die Regeln bestimmt ( incl, der Vermarktung ) ,ein
Regelwerk das den Namen auch verdient und Fahrer die wieder Rennfahrer sind und keine Modepüppchen
die alle 14 Tage ne neue "Handtasche" brauchen , nur noch mit Nanny überlebensfähig sind und trotz Urlaub alle
6 Wochen ständig stöhnen ,wie gestresst sie doch sind .

Aber wir haben keine starke FIA sondern den Nägel kauenden Todt ,der ohne Händchen halten ,nicht mehr das Klo findet , Rennfahrer die auf Modenschauen als Dressman stolzieren ,Fahrer die scheinbar nichts anderes zu tun haben ,als alle zwei Wochen einen neuen Helm zu designen und und und ...
also bleibt das was ich oben schrieb leider nur Theorie .


Ob Fahrer nun Bubis sind oder nicht bringt doch keine neuen, richtigen Rennteams in die Formel-1...

Beitrag Montag, 10. Dezember 2012

Beiträge: 2951
War vermutlich auch nur eine offensichtlich notwendige Spitze gegen Vettel, von wegen Helmdesigns ändern und so. Geht anscheinend nicht ohne... :roll:
R.I.P. Marco Simoncelli
20.01.1987-23.10.2011

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