Blancpain GT Serien - Muennich Spitzenreiter in Fahrer- und Team-Wertung

Ziel erreicht

Marc Basseng und Markus Winkelhock holen nach Heimspiel-Podestplätzen auf Nürburgring die WM-Führung.

Motorsport-Magazin.com - Ziel beim Heimspiel auf dem Nürburgring erreicht: Das Team ALL-INKL.COM Muennich Motorsport aus Friedersdorf hat bei der vorletzten Saisonstation der FIA GT1 World Championship mit den Rennen 15 und 16 am Wochenende (22./23. September) auf der Traditionsstrecke in der Eifel nicht nur die Führung in der Team-WM souverän behauptet, sondern auch die Spitzenposition in der Fahrer-Weltmeisterschaft erobert. Marc Basseng (Neusalza-Spremberg) und Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 mit der Startnummer 38 mit den Plätzen zwei am Sonntag im Championship Race sowie tags zuvor im ebenfalls einstündigen Qualifying Race haben das bisher führende BMW-Duo Michael Bartels (Deutschland) und Yelmer Buurman (Niederlande) um einen Punkt auf den zweiten Platz verwiesen. Jetzt kommt es bereits in einer Woche (29./30. September) beim Weltmeisterschafts-Finale auf der Rennstrecke im englischen Donington Park zum großen Showdown um die Titel.

Das war ein hartes Stück Arbeit und fast ein Ritt auf einer Kanonenkugel, die Konkurrenz hinter uns zu halten
Marc Basseng

Nicky Pastorelli (Italien/Niederlande) und Thomas Jäger (München) im Münnich-Mercedes mit der Startnummer 37 haben auf dem Nürburgring ebenfalls zweimal punkten können. Am Samstag wurden sie Sechste, am Sonntag Achte, nachdem das Duo bereits nach einer Berührung in der Startphase mit einem platten Reifen nach der ersten Runde in die Box musste. Damit führt der Rennstall aus Sachsen in der Team-Weltmeisterschaft nunmehr mit 38 Punkten vor BMW-Team Vita4one Racing. "Das war ein hartes Stück Arbeit und fast ein Ritt auf einer Kanonenkugel, die Konkurrenz hinter uns zu halten", sagt Marc Basseng, der zugleich Team-Manager bei ALL-INKL.COM Muennich Motorsport ist. "Wir mussten uns diesmal mehr verteidigen, als nach vorn schauen und angreifen zu können. Markus Winkelhock, sein Fahrerkollege in der #38, ergänzte: "Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Das war so vorher nicht zu erwarten. Das war ein schweres Rennen, wobei ich im Championship Race nach dem Boxenstopp Probleme hatte, die Reifen auf Temperatur zu bringen und meine Position zu halten.

Basseng war am Sonntag als Dritter zum Fahrerwechsel gekommen, Winkelhock fuhr als Zweiter wieder auf der Strecke und verteidigte nach hartem Kampf diese Position bis ins Ziel, warten Bartels/Buurman Vierte wurden. Damit lagen Basseng/Winkelhock, die auf ihrer Heimpiste Nürburgring in diesem Jahr schon das 24-Stunden-Rennen gewonnen hatten, in der Gesamtwertung einen Punkt vor den Titel-Konkurrenten. "Wir haben uns das schwer erarbeitet und hoffen, diese Position am nächsten Wochenende verteidigen zu können. Markus hat einen prima Job gemacht wie das gesamte Team an diesem Wochenende ebenfalls", sagt Marc Basseng, der sich zusammen mit Winkelhock in Lauf 15 der GT1 World am Samstag von Startplatz acht noch bis auf Rang drei verbessert hatte – obwohl es in seinem Stint Probleme mit einem losen Auspuff (nach einer Kollision mit einem anderen Auto) ein kleines Problem gegeben hatte. Der Auspuff ließ den Unterboden etwas durchbrennen, wodurch es ziemlich heiß in Cockpit geworden war.

Die Rennsiege auf dem Nürburgring holten sich Peter Kox/Stefan Rosina (Niederlande/Slowakei) im Reiter-Lamborghini Gallardo #25 am Samstag sowie Toni Vilander/Filip Salaquarda (Finnland/Tschechien) im Ferrari 458 Italia am Sonntag.


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