ADAC GT Masters - Kfzteile24 APR: Aufholjagd in die Punkte

Platz zehn für Dobitsch und Stoll auf dem Lausitzring

Stoll/Dobitsch sammelten auch beim dritten Rennwochenende des ADAC GT Masters Punkte.

Motorsport-Magazin.com - Das kfzteile24 APR Motorsport-Team powered by MS RACING ist auch bei der dritten Rennveranstaltung im ADAC GT Masters 2014 in die Punkteränge gefahren. Auf dem Lausitzring profitierten die Audi-Piloten Daniel Dobitsch und Florian Stoll am Sonntag dabei allerdings von einer nachträglichen Bestrafung eines Konkurrenten. Als Elfte ins Ziel gekommen, wurde das Duo im Audi R8 LMS ultra nach einer Strafe gegen einen Konkurrenten auf Rang zehn gewertet und dafür immerhin mit einem Meisterschaftspunkt belohnt. Am Samstag waren Dobitsch/Stoll nach einer Durchfahrtsstrafe als 15. unter Wert geschlagen worden.

"Wir haben am Sonntag eine gute Aufholjagd hingelegt und sind am Ende dafür mit einem Punkt belohnt worden. Das war das Glück des Tüchtigen, das uns am Samstag einfach gefehlt hat", sagte kfzteile24 APR Motorsport-Teamchef Harald Böttner.

Im Zeittraining am Freitagnachmittag hatte der 32-jährige Stoll zunächst den zehnten Startplatz für das Samstagsrennen eingefahren, der drei Jahre jüngere Österreicher Dobitsch musste sich anschließend mit Rang 23 zufrieden geben.

Im Samstagsrennen war nach einer Rangelei zwischen Stoll und dem Audi des früheren Formel-1-Piloten Markus Winkelhock bereits frühzeitig klar, dass es diesmal keine Punkte geben würde. Der Audi R8 mit der Startnummer 100 kassierte eine Drive-Through-Penalty und fiel im Rennen um die Punkte aussichtslos zurück. Am Ende sahen Stoll/Dobitsch als 15. die schwarz-weiß-karierte Zielflagge. "Ich lag im Windschatten von Markus Winkelhock, er ist ziemlich schlecht aus der letzten Kurve herausgekommen. Ich dachte, er lässt mir die Tür offen und hat gesehen, dass ich hinter ihm bin. Aber dann hat er reingezogen und nicht so viel Platz gelassen, dass wir zu zweit durch die Kurve fahren konnten. Da konnte ich den Kontakt leider nicht verhindern. Nach der Durchfahrtsstrafe war dann leider kein Blumentopf mehr zu gewinnen", sagte Stoll nach dem Rennen. Dobitsch bewertete das Geschehen ähnlich: "Als ich unseren Audi übernommen habe, war unser Rennen nach der absolvierten Strafe eigentlich schon gelaufen. Ich hatte bis zum Schluss noch ein tolles Duell mit einer Corvette und einem anderen Audi, das hat viel Spaß gemacht."

Am Sonntag zeigten Dobitsch und Stoll dann eine tolle Aufholjagd: Aus der zwölften Startreihe kämpfte sich das Audi-Duo kontinuierlich bis in die Nähe der Punkteränge nach vorne. Die Zielflagge sah Stoll als Elfter, nach einer 30-Sekunden-Zeitstrafe für einen Rivalen erbte man Platz zehn und damit einen weiteren Wertungspunkt. Der verdiente Lohn für eine tolle Aufholjagd.


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