ADAC GT Masters - Gemischte Gefühle für das PIXUM Team Schubert

Freunde und Enttäuschung

Das PIXUM Team Schubert verlässt die vorletzte Station der ADAC GT Masters Saison mit einem dritten und einem vierten Platz im Gepäck.

Motorsport-Magazin.com - In die Freude über die starken Einzelleistungen auf dem Slovakiaring mischte sich aber auch Enttäuschung, denn Claudia Hürtgen und Dominik Baumann mussten nach Platz drei im Samstagsrennen am Sonntag als Zehnte einen Rückschlag im Titelendspurt hinnehmen.

Baumann hatte den BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 19 im ersten Rennen noch in einem spektakulären Duell gegen den Mercedes mit der Startnummer 10 auf der Zielgeraden in eine gute Ausgangslage in der Gesamtwertung gebracht. Am Sonntag konnten Hürtgen und Baumann aber nicht mit der Spitze mithalten und verloren wertvolle Punkte. Beim Saisonfinale in Hockenheim müssen die beiden 25 Zähler aufholen.

Jörg Müller und Max Sandritter fuhren am Sonntag ein sehr starkes Rennen und belegten den vierten Rang. Im ersten Lauf hatte der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 den zehnten Rang erreicht.

Stefan Wendl (Teammanager Schubert Motorsport): "Wir reisen mit gemischten Gefühlen vom Slovakiaring ab. Auf der einen Seite bin ich mit den Einzelleistungen in den beiden Rennen sehr zufrieden. Der dritte Platz am Samstag mit dem starken Finish von Dominik war ein tolles Ergebnis. Am Sonntag konnten Max und Jörg das ganze Rennen über vorne mitkämpfen und einen sehr guten vierten Rang herausfahren. Mit Blick auf die Meisterschaft war der Verlauf des Wochenendes aber enttäuschend. Jetzt haben wir in Hockenheim mit unserem relativ großen Rückstand nur noch Außenseiterchancen auf den Titel."

Dominik Baumann (BMW Z4 GT3 – Startnummer 19): "Samstag hui, Sonntag pfui. So kann man das Wochenende zusammenfassen. Mein Überholmanöver in der letzten Kurve am Samstag war eines der besten meiner Karriere. Das war schon toll, denn schließlich ging es ums Podium. Am Sonntag war der Start eine Frechheit. Die hinteren Fahrzeuge kamen mit so viel Überschussgeschwindigkeit an, dass wir in den ersten Startreihen keine Chance hatten. Dass das alles mit rechten Dingen zugegangen sein soll, ist seltsam. Im Rennen selbst haben wir uns dann deutlich schwerer getan als bei den feuchten Bedingungen am Samstag."

Jörg Müller (BMW Z4 GT3 – Startnummer 20): "Ich bin mit dem zweiten Rennen mehr als zufrieden. Der vierte Rang ist eine tolle Leistung, die Max und mir wichtige Punkte einbringt. Schade, dass es für unser Schwesterauto im Titelrennen nicht so gut gelaufen ist, aber wir geben nicht auf und hängen uns in Hockenheim wieder voll rein."


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