ADAC Formel Masters - Neuhauser Racing feiert Doppelsieg am Nürburgring

Beer hält Anschluss zur Tabellenspitze

Ein glückliches Ende fand die Saisonhalbzeit-Veranstaltung des ADAC Formel Masters auf der Nürburgring-Kurzanbindung für das Neuhauser Racing Team.

Motorsport-Magazin.com - Mit einem blitzsauberen Start/Ziel-Sieg für Nicolas Beer und der zweiten Position für Marvin Dienst im sonntäglichen dritten Lauf standen gleich zwei Neuhauser Racing Piloten ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Nicolas Beer beendete von der dritten Startposition kommend bereits das erste Rennen auf der hervorragenden zweiten Position und war auch im zweiten Rennen mit extrem schnellen Rundenzeiten unterwegs. Nach einem riskanten Startmanöver eines Konkurrenten im zweiten Lauf musste er allerdings etliche Positionen preisgeben und sich unter Wert mit dem achten Rang begnügen. In der Meisterschaft hält der schnelle Däne auf der dritten Gesamtposition mit bisher insgesamt 123 Punkten weiterhin den Anschluss zur Tabellenspitze.

Deutsche Post Speed Academy Förderpilot Marvin Dienst startete im ersten Rennen aus der neunten Position und sammelte auf der siebten Position erneut Meisterschaftspunkte. Im zweiten Rennen belegte Dienst die fünfte Position und startete somit aus der vierten Startposition in das auf den ersten acht Positionen im Reversed Grid aufgestellte letzte Rennen. Mit den Punkten für den zweiten Platz liegt der Neuhauser Racing Pilot zur Saisonhalbzeit auf der siebten Position in der Meisterschaft.

Stefan Riener rollte mit defekter Benzinpumpe im Zeittraining vorzeitig aus und musste sich vorerst mit der 13. Startposition auf der 3,618 km langen Kurzanbindung zufrieden geben. Mit schnellen Rundenzeiten und starken Überholmanövern kämpfte er sich im ersten Rennen auf die zehnte Position und feierte mit dem starken sechsten Platz im zweiten Rennen seine bisher beste Saisonplatzierung. Die aussichtsreiche dritte Startposition beim letzten Rennen des Tages brachte dem jungen Österreicher allerdings kein Glück, denn ein im Vorstart zum Rennen eingefangenes Sandkorn im Auge behinderte die Sicht extrem. Riener war froh, die volle Distanz überstanden zu haben und dass der anwesende Rennarzt den ärgerlichen Störenfried schließlich erfolgreich entfernen konnte. In der Gesamtwertung liegt Riener derzeit auf der 14. Gesamtposition.

Zeit zum Verschnaufen bleibt der erfolgreichen Truppe rund um Teamchef Hannes Neuhauser kaum, denn bereits am kommenden Wochenende geht es zum nächsten Saisonlauf an den Red Bull Ring in Spielberg.


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