ADAC Formel Masters - Maggi: Beim ersten Mal noch etwas nervös

Im Saisonverlauf schneller werden

Motorsport-Youngster Giorgio Maggi hat am vergangenen Wochenende seine Reifeprüfung im Automobilsport abgelegt.

Motorsport-Magazin.com - Der 15-jährige Schweizer startete beim Saisonauftakt des ADAC Formel Masters in Oschersleben und präsentierte sich mit guten Ergebnissen im vorderen Mittelfeld als jüngster Teilnehmer der international besetzten Formelsport-Nachwuchsserie.

Mit dem 13. Rang im verregneten Zeittraining auf der 3.696 km langen Strecke in der Magdeburger Börde bewies Maggi ein gutes Gespür für seinen ca. 145 PS starken, aber nur 570 kg (inkl. Fahrer) schweren Formelwagen.

Mein Ziel ist es, von den erfahrenen Piloten möglichst viel zu lernen.
Giorgio Maggi

Der Start zum ersten Rennen gelang nicht perfekt, doch im weiteren Rennverlauf machte der Mücke Motorsport (Berlin) Pilot auf nasser Strecke keinen Fehler und feierte mit dem 15. Rang einen gelungenen Einstand in den Automobilsport. Eine Schrecksekunde gab es beim Start zum zweiten Rennen am frühen Sonntagmorgen. Giorgio Maggi "würgte" seinen Motor ab und ein nachfolgender Konkurrent krachte ins Heck des orangefarbenen Formel Masters mit der Startnummer 14.

"Ich wollte aufgrund der Streckenbedingungen mit niedriger Drehzahl starten, um das Durchdrehen der Räder (Wheelspin) zu vermeiden", informierte Maggi nach dem frühen Ausfall. "Dabei ist beim Loslassen der Kupplung leider der Motor ausgegangen."

Die 14.500 angereisten Motorsport-Fans erlebten einen sonnigen Rennsonntag und der abschließende dritte Lauf fand bei idealen Witterungsbedingungen statt. Giorgio Maggi war noch nicht auf Augenhöhe der Piloten, die - wie manch einer - bereits im dritten Jahr im Formelsport unterwegs sind, verfehlte mit der guten 13. Position seine erste Top-10-Platzierung jedoch nur knapp.

"Alles in allem muss ich zugeben, dass ich bei meinem ersten Rennen im Automobilsport schon noch sehr nervös war", schmunzelte das "Küken" der Serie. "Mein Ziel ist es jedoch, von den erfahrenen Piloten möglichst viel zu lernen, um dann im weiteren Saisonverlauf zunehmend schneller zu werden."


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