24 h von Le Mans - Proton: Knallharter Wettbewerb in der GTE Am

Mischung aus Profis und Amateuren

Proton Competition bringt in Le Mans zwei Porsche 911 RSR in der Klasse GTE Am an den Start. Dazu wird man einmal mehr Patrick Dempseys Einsatz betreuen.

Motorsport-Magazin.com - Der Saisonhöhepunkt des Jahres 2014 steht vor der Tür, das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans wird heuer am 14./15. Juni ausgetragen. Proton Competition bringt zwei Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am an den Start. Mit der Nummer 88 werden Teamchef Christian Ried (D), Khaled Al Qubaisi (VAE) und Klaus Bachler (A) ins Rennen gehen. Unter "Dempsey Racing-Proton" wird ein zweites Fahrzeug mit den Amerikanern Patrick Dempsey, Joe Foster und Patrick Long eingesetzt.

55 Starter werden die Jagd zweimal rund um die Uhr auf der 13,629 Kilometer langen Rennstrecke aufnehmen. Die 82. Ausgabe des Langstreckenklassikers hat auch diesmal wieder einen prominenten Starter: Niemand geringerer als Ferrari-Formel 1-Star Fernando Alonso wird die Startflagge schwenken. Das Rennen hat auch für die Meisterschaft besondere Bedeutung, da in Le Mans auf Grund der Distanz doppelte Punkte vergeben werden. Die Langstrecken-WM und das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans sind so attraktiv wie schon lange nicht mehr. "Die Serie ist klasse und weltweit eine der besten Adressen. Großartige Hersteller, sensationelle Strecken", meint Neueinsteiger Mark Webber.

Wir werden alles versuchen, um unsere beiden 911 RSR ins Ziel zu bringen
Christian Ried

Einen Favoriten für die Klasse GTE-Am auszumachen, die mit 19 Fahrzeugen von Porsche , Aston Martin und Ferrari topbesetzt ist, ist praktisch unmöglich. Auch der Vortest vom vergangenen Sonntag brachte diesbezüglich definitiv keine Aufschlüsse. "Das Ergebnis war eine Farce und taugt allenfalls dazu, sich aus dem Ergebnisblatt einen Papierflieger zu basteln", wird ein Kollege im Netz zitiert. "Sandbagging" war angesagt. Nach dem Erfolg von Silverstone hatte Porsche 25 Kilogramm zuladen müssen, was die Stimmung nicht wirklich hob. Im Gegenzug bekamen die Aston einen 5 Liter größeren Tank und die Ferrari durften ein low-downforce-Kit einbauen.

Christian Ried: "Trotz dieser technischen Voraussetzungen sind wir für das Rennen optimistisch. Wir werden alles versuchen, um unsere beiden 911 RSR ins Ziel zu bringen. Wir haben bei den Fahrerbesetzungen eine perfekte Mischung aus guten Profis und erfahrenen Amateuren und ich bin sicher, das wird der Schlüssel zum Erfolg. Darüber hinaus ist der neue RSR mittlerweile ein richtig gut ausgereiftes Einsatzfahrzeug und unsere Mechaniker ein eingespieltes Team."

Im zweiten Proton-Elfer wird der US TV-Star Patrick Dempsey ("Grey's Anatomy") nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch in den Boxen vor allem bei den weiblichen Fans für Aufsehen sorgen. Mr. "McDreamy" wird auch heuer wieder mit seinem US-Partner Joe Foster und mit Porsche Werksfahrer Patrick Long antreten, der schon zwei Klassensiege in Le Mans vorweisen kann.

Im Gegensatz zu seinen Kollegen ist es für den Steirer Klaus Bachler das erste Antreten an der Sarthe. Der Porsche Junior brillierte im 88er Elfer an der Seite von Christian Ried und Khaled Al Qubaisi bei den bisherigen Einsätzen und brennt schon auf seine Premiere in Le Mans. Auch beim Vortest, wo Bachler seinen Rookie-Test absolvieren musste, erzielte er ausgezeichnete Zeiten.


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