WTCC - Tarquini holt Pole Position

Monje in Rennen zwei auf Pole

Gabriele Tarquini sprengte die Chevrolet-Übermacht in Marrakesch. Neben ihm in der ersten Reihe startet James Nash. Viel Kleinholz bereits in Q1.
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Motorsport-Magazin.com - Das Qualifying in Marrakesch ging nach den heftigen Regenfällen am Freitag diesmal unter trockenen Bedingungen über die Bühne. Die Pole Position holt sich Gabriele Tarquini, obwohl er nur eine schnelle Runde fuhr. Er holte damit die erste Pole für Honda. Hinter ihm reiht sich ein Chevrolet-Quintett ein, gefolgt von vier Seat Leon. James Nash fuhr auf die zweite Position, die zweite Reihe teilen sich Yvan Muller und Michel Nykjaer. Tom Chilton, der in der letzten Runde auf Bestzeitkurs lag, aber im letzten Sektor eine halbe Sekunde liegen ließ, teilt sich die dritte Reihe mit Alex MacDowall.

Das Seat-Paket wird angeführt von Weltmeister Rob Huff, der mit seinem Teamkollegen Marc Basseng die vierte Reihe besetzt. Auf den Plätzen neun und zehn reihten sich Pepe Oriola und Fernando Monje ein. Letzterer startet damit das zweite Rennen von der Pole Position, wenn die ersten zehn in umgekehrter Reihenfolge aufgestellt werden. Das bedeutet damit auch eine Vierfachpole für Seat in Lauf 2.

Direkt zu Beginn von Q1 schlug Tiago Monteiro in die Mauer ein, was die rote Flagge herausbrachte. Seine Zeit brachte ihm immerhin noch P14 ein. Als nächstes erwischte es den Lokalmataoren: Mehdi Bennani verbog sich seinen BMW 320 TC komplett, als er zu spät auf der Bremse war. Ebenso zerlegte James Thompson seinen Lada Granta. Ausgerechnet seinen Teamkollegen Darryl O'Young räumte Tom Coronel gegen Ende der Q1-Session ab.

Obwohl Coronel sich für Q2 qualifiziert hatte, war er somit nicht in der Lage, in der zweiten Session anzutreten. Bei O'Young entschuldigte er sich umgehend. Thompson teilte sein Schicksal, auch er kam in Q2 nicht zum Fahren. Die verbliebenen Piloten lieferten eine Slapstick-Einlage ab, als alle versuchten, in den Windschatten eines anderen Fahrzeugs zu kommen und als Bummelzug mit sieben Fahrzeugen um die Strecke fuhren. Gebracht hat es kaum einem etwas.


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