Yvan Muller hat mit einem Erfolg im zweiten Rennen für einen Doppelsieg in Monza gesorgt. Nach harten Zweikämpfen mit seinen Teamkollegen setzte sich der amtierende Weltmeister gegen Alain Menu und Rob Huff durch. Bester Nicht-Chevrolet wurde Tom Coronel auf der vierten Position.

Ganz vorne hatte Pole-Mann Norbert Michelisz zunächst keine Probleme, die Führung im Sprint zur ersten Kurve zu verteidigen. Platz zwei übernahm Coronel, der von Startplatz fünf aus nur Alex MacDowall ausbeschleunigen musste - Aleksei Dudukalo und Pepe Oriola starteten nicht von ihren angefachten Positionen.

Für große Diskussionen wird eine Aktion aus der zweiten Runde führen. Menu, Muller, Huff und Gabriele Tarquini flogen zu viert auf die erste Schikane zu - jeder von ihnen wollte eine Position gewinnen. Es kam, wie es kommen musste: Das Chevrolet-Trio kollidierte direkt vor dem Seat-Ass, doch nur Tarquini musste nach dem Zwischenfall die Segel streichen und mit einem Plattfuß aufgeben.

Nur Coronel kann mithalten

Nach drei Runden lagen mit Michelisz, Coronel und Stefano d'Aste drei BMW-Piloten in Front, direkt dahinter bliesen die drei Chevrolet-Werkspiloten zum Angriff. In der vierten Runde kassierte Muller mit d'Aste den ersten BMW, ganz vorne versuchte sich Coronel an Michelisz.

Nur eine Runde später machte der amtierende Weltmeister wieder alles richtig: Coronel griff Michelisz auf der Außenbahn an, Muller nutzte die Chance und zog innen vorbei. Auch wenn Coronel kurze Zeit später noch einmal zum Konter ansetzte, verlor er zwei weitere Positionen an Menu und Huff.

In der siebten Runde wurde Michelisz dann durchgereicht. Vor der zweiten Schikane räumte der Ungar eine Taube ab, direkt danach zogen die drei Chevrolet und Coronel vorbei. Im Gegensatz zur Startphase waren sich die Blauen einig, es gab keine weiteren Zwischenfälle und ein reines Chevrolet-Podium. Coronel kam direkt hinter Muller, Menu und Huff ins Ziel. Mit einem kleinen Abstand folgten d'Aste, Franz Engstler und Macdowall - die besten Privatfahrer im Feld. Michelisz wurde nach zehn Runden nur Achter.