Am kommenden Wochenende endet der Intercontinental Le Mans Cup 2010 in China. Auf dem "Zhuhai International Circuit" schickt das BMW Team Schnitzer den BMW M3 GT2 ins 1000-Kilometer-Rennen, als Fahrer sind Jörg Müller und Dirk Werner im Einsatz.
Bereits beim ersten ILMC-Lauf in Silverstone war die Mannschaft von Teammanager Charly Lamm für den Einsatz des BMW M3 GT2 verantwortlich. In Großbritannien zeigte das Team mit dem Auto in LMGT2-Spezifikation eine ansteigende Form. Beim zweiten Rennen, dem Finale der American Le Mans Series in Road Atlanta, schrammte das BMW Rahal Letterman Racing Team als Vierter nur knapp an einem Podestplatz vorbei.
Charly Lamm sagte: "Die gesamte Mannschaft freut sich sehr auf den Einsatz beim 1000-Kilometer-Rennen in Zhuhai. Obwohl unser Team in der Vergangenheit bereits unzählige Male in Asien angetreten ist, waren wir noch nie in China am Start. Deshalb feiern wir auf dem Zhuhai International Circuit gleich in doppelter Hinsicht eine Premiere. Für den BMW M3 GT2 in LMGT2-Spezifikation stellt der Lauf in Zhuhai den Saisonabschluss dar." Der Teammanager fügte hinzu: "In Silverstone haben wir gezeigt, dass wir in punkto Performance mit der Spitze der LMGT2-Klasse mithalten können. Daher hoffen wir noch einmal auf ein gutes Ergebnis beim Finale des Intercontinental Le Mans Cups. Wir werden versuchen, den zusätzlichen Test für alle Teilnehmer am Donnerstag zu nutzen, um uns mit der Strecke vertraut zu machen."
Auch die Piloten erwarten das Reich der Mitte voller Spannung. "Unser Auftritt in China wird ganz sicher ein Abenteuer. Ich kenne die Strecke noch nicht und es macht immer wieder großen Spaß, als Fahrer Neuland zu betreten. In Macau habe ich schon viele Erfolge feiern können. Nun hoffe ich, auch im direkt angrenzenden Zhuhai daran anknüpfen zu können. Unsere Formkurve mit dem BMW M3 GT2 hat zuletzt deutlich nach oben gezeigt. Deshalb reise ich zuversichtlich nach Asien", äußerte Jörg Müller. Auch Dirk Werner beteuerte, dass er noch nie in Asien gefahren sei und freute sich: " Die Motivation ist groß, in Zhuhai zum Abschluss noch einmal ein richtig gutes Ergebnis zu erreichen. Im Saisonverlauf haben wir uns konstant gesteigert, und zuletzt in Silverstone konnten wir gut mit der Spitze mithalten. Ich hoffe, dass es in China ähnlich sein wird."

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